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Seit mehr als 70 Jahren, höchstbemerkbar seit J. B. Rhine 1920 seine parapsychologischen Nachforschungen an der Duke University begonnen hat, haben die Wissenschaftler Experimente ausgeführt, um die physische Realität von sogenannten "metaphysischen" Fähigkeiten zu beweisen oder zu widerlegen, welche durch menschliche Gedanken und Emotionen ausgeübt werden.[1] Die kindischen Vorstellungen von histerischen Magiern und "CSICOPS" können den seriösen prapsychologischen Experimenten nicht standhalten, welche ihrerseits verlässliche positive Ergebnisse bezüglich der Präsenz von telegenetischen Kräften ernten. Laut Charles T. Tart, dem jahrzehntelangen Dekan der parapsychologischen Forschung, bezweifelt seit 1958 kein ernsthafter Wissenschaftler mehr die Existenz dieser Kräfte und Fähigkeiten.[2] Die anfängliche Wissenschaft der Parapsychologie schließt auch Größen mit ein: Rhine, Tart, R. Targ und H. Puthof am Stanford Research Institute, den führenden Physiker David Boem, Thelma Moss bei UCLA, und viele, viele mehr. Dennoch wurde eine der einflußreichsten und bedeutendsten Studien, mit den weitestreichenden Folgerungen, erstmalig in einem gewöhnlichen Schul-klassenzimmer im Jahre 1942 ausgeführt. Das Aussortieren von Schafen und ZiegenDr. Gertrude Schmeidler war damals eine Professorin für Psychologie an der New York City-University. Sie stellte für ihre Studenten eine Fragestellung auf, um herauszufinden, welche von ihnen an Psi glaubten.[3] Dann teilte sie die Studenten, basierend auf ihren Antworten, in zwei Gruppen. Diejenigen, welche an Psi glaubten, waren die "Schafe"; diejenigen, welche es bezweifelten, waren die "Ziegen." Als nächstes testete Dr. Schmeidler ihre Studenten mittels eines klassischen Psi-tests, wobei die Teinehmer die Sequenz von Zielkarten in einem ESP- Kartendeck raten müssen. Als Frau Schmeidler die Testergebnisse ihrer Stundenten verglich, fand sie wie erwartet heraus, daß die richtigen Antworten der "Schafe" bemerkenswert über der Durchschnittserwartung lagen. Das bemerkenswerte an diesem Resulat war jedenfalls, daß die "Ziegen" weit unter der durchschnittlichen Erwartungsgrenze lagen! Das bedeutet -- da eine bemerkenswerte Abweichung von der Norm, egal ob drüber oder darunter, bedeutend ist -- wird die Existenz von ESP sogar unwillentlich durch diejenigen bewiesen, welche selbst nicht daran glauben! Das nennt man den Schaf-und-Ziege-Effekt, und keine ernsthafte parapsychologische Studie wird für wertvoll erachtet, so lange man nicht erlaubt, diesen Effekt in das Protokoll mit einzubeziehen. Wenn Amateure, mit noch so guten Absichten, experimentell die Existenz von ESP widerlegen, dann können Sie absolut sicher sein, daß sich da irgendwo eine "Ziege" versteckt ! Quantenphysik und GebetWie auch immer, entgegen der gleichmäßig verlässlichen Resultate von telegenetischen Experimenten,[4] schienen sie alle, bis vor kurzem noch, direkt in das Gesicht der Erkenntnisse hineinzufliegen, welche die Wissenschaftler bis dahin über die Natur der Realität hatten. Die meisten hatten das Gefühl, daß die einzige Art, wie sie mit solchen Beweisen umgehen konnten, war, entweder die Studien selbst oder die Personen, die sie ausführten, in Mißkredit zu bringen -- ein zunehmend schwierigeres Unterfangen, da die Experimente sowie die experimentierenden Personen oft als unanfechtbare Mitglieder an Universitäten und Wissenschaftlichen Instituten ihren Sitz innehatten. Nun, jedenfalls haben wir eine quantenphysikalische Weltsicht, welche der Realität von Telekinese nicht mehr länger entgegensteht: eine wissenschaftliche Weltsicht, in welcher Formwandlung, wissenschaftliches Gebet und der Jesahjaeffekt nicht mehr länger außerhalb der wissenschaftlichen Möglichkeiten liegen (siehe zum Beispiel Taking the Quantum Leap: The New Physics for Nonscientists, vom Physiker Fred Alan Wolfe [HarperCollins, 1988], oder The Dancing Wu Li Masters, Gary Zukov [William Morrow & Co., 1980]). Also während wir nicht exakt behaupten können, daß quantenmechanische Ereignisse die Wirksamkeit von wissenschaftlichem Gebet beweist, so können wir doch behaupten, daß beide verläßlich sind. Mit anderen Worten, wenn unsere Experimente eine bemerkenswerte Beziehung zwischen dem Wetter und menschlichen Emotionen aufzeigen, dann befinden wir uns nicht mehr länger im Igittigitt-bereich. Wir zeigen eine Facette der Wirklichkeit auf, welche sich in perfekter Harmonie befindet mit den Funden der harten Wissenschaft. Ja, wir stellen uns allen die Aufgabe, einen kompletten Planeten zu heilen durch den Einsatz von Kräften, die früher noch als wundersam betrachtet wurden. Doch das Wunder von gestern ist die Wissenschaft von heute. So ist es, fast ein halbes Jahrtausend lang, immer gewesen. Und so ist es. --S. Barber |