Das Geschenk des Lichts (English)
Von Stephen Thomson
Jeder betet zu Gott gemäß seinem eigenen Licht. Mohandas Gandhi
Um die Wintersonnwende herum gibt es jedes Jahr religiöse, spirituelle und kulturelle Events, die ein Zelebrieren des Lichts sind. Licht und die Vorstellungen die es symbolisiert, ist für einfach jede Glaubensstruktur grundlegend. Die Sufis zum Beispiel entzünden Lampen als eine Metapher für die Zerstörung der inneren Dunkelheit in jedem von uns. Durch den symbolischen Akt des mit einer Lampe Licht Erzeugens glauben die Sufis, dass jeder von uns über sich selbst hinaus wachsen kann und einen Zustand des Mystischen mit unseren Geliebten erleben. Für Juden und Christen gedenkt ein Lichterfest zu dieser Zeit des Jahres der Zyklen von Geburt und Tod. Da gibt es Diwali, ein gegen Ende des Herbstes abgehaltenes Fest das dem Triumph des Guten über das Böse gedenkt, symbolisiert durch das Entzünden von kunstvollen Öllampen. Ein anderes Beispiel ist Chaharshanbe Suri, ein altes persisches Fest, dass auf die frühe zoroastrische Periode datiert, als Leuchtfeuer entzündet wurden; um die Sonne lebendig zu erhalten.
Unsere Lehren beinhalten die Überzeugung, dass die schöpferische Natur des Universums (Gott) in perfekter Bewusstwerdung in der Menschheit und in unserem Licht verkörpert ist. In unserer schieren Essenz und der Tugend unserer Existenz sind wir das Licht. Wir denken nicht auf diese Weise von uns. Dennoch sind wir ein aktives Element der energetischen und schöpferischen Prozesse des Universums. Des Weiteren ist das Licht der menschlichen Erfahrung notwendig um das Wirken Gottes auf der Erdebene zur Vollkommenheit zu bringen. Unser Ziel ist es, dieses Licht einander auszudrücken und die Gegenwart des Göttlichen untereinander im Angesicht zu sehen. Dies ist das Geschenk des Universums und unseres Lebens — zu wissen, dass wir ein purer Ausdruck des Lichts sind, welches Göttlich ist.
Jeder von uns trägt einen Teil Göttlichen Lichts. Die Wichtigkeit hiervon und was wir glauben, was das Licht repräsentiert, ist für jeden von uns verschieden. Eine Weise das Licht in uns zu konzeptualisieren besteht darin, in Begriffen einer Göttlichen Verbindung zu denken — dass eine Essenz dieser schöpferischen Energie, von der wir als Gott denken, in uns ist. Während wir fortfahren unseren Praktiken fortzuführen, wird uns mehr Licht "anvertraut" und in uns präsent. Die magnetisierende Kraft dieses Lichts trägt zu unserer Entfaltung bei, was bedeutet mehr Wissen um und Verstehen des Wirkens Gottes und der Natur wird uns bekannt. Es gibt ebenso einen Gewinn für die ganze Menschheit. Wenn wir denken von Diensten zu sein und das Licht zu verbreiten, ein Begriff, der in spirituellen Kreisen oft verwendet wird, ist dies eines der größten Gaben, die wir geben können, indem wir das Licht ausdehnen und es sicher halten. Wir machen dies, indem wir unsere Gedanken auf einem höheren Level halten, und niedrigere menschliche emotionale Reaktionen vermeiden. Jeder von uns besitzt diese Gabe für Gott, für Andere und für uns.
Es gibt viele Zeiten in jedem unserer Leben, in denen wir Erfahrungen machen, die bekräftigen was wir auf der Erdebene lernen. Eines Tages am Ende meiner Meditationsperiode erschien ein Freund von mir im Raum, der ein paar Jahre zuvor gestorben war. Ich ging mit ihm die letzten Jahres seines Lebens durch, welche von Krankheit gekennzeichnet waren. Meine Reaktion in dem Moment war augenblicklich und intensiv. Ich erzählte ihm, wie sehr ich ihn vermisse und von der Dankbarkeit die ich für die Jahre unserer Freundschaft habe. Im nächsten Moment drehte er sich um und fing an durch den Raum zu gehen. Während er dies machte, begann sich ein klares Feld der Energie, fast wie ein klarer Film zu formen. Als es sich zwischen uns wie die Linse einer Kamera schloss, trennte uns das Energiefeld. Telepathisch kommunizierte er, dass sich die Welt mit seinem Tod durch die Abwesenheit seines Lichts veränderte. Er wollte, dass ich um die Wichtigkeit des Lichts wusste, dass er in seiner Lebenszeit trug. Von unserem individuellen Licht als einem wichtigen Teil des kosmischen Plans zu denken, war nicht etwas, was ich vollständig verstanden hatte.
Viele von uns wurden erzogen zu denken, dass dieses Licht außerhalb von uns sei. Die Heiligen und Weisen zum Beispiel seien Wesen, die ein größeres Licht besäßen und und mit ihm Wissen und Macht jenseits unseres Bereichs des Wissens. Durch ihre Leben haben wir Modelle den spirituellen Pfad zu leben und und Wege unser Licht untereinander zu teilen. Wir denken ebenso vom Licht als der Quelle der Erleuchtung, welche die Dunkelheit in der physischen Welt abwehrt. Die Lampe im Wohnzimmer, das Licht an unserer Hintertür, erleuchtet nicht nur einen Raum, sondern erzeugt in uns auch ein Gefühl von Sicherheit. Wir nehmen die nicht endende Liste der Gelegenheiten als gegeben, weil wir künstliches Licht haben. Wenn wir jedoch die ersten Schritte auf unserem spirituellen Pfad machen — nach Selbsterkenntnis und Verständnis suchend und einer tieferen Verbindung mit dem Göttlichen ist dies der Moment, indem wir beginnen das Licht als unserer eigenes zu erfahren.
Es kann kaum eine kleine Diskussion über das Licht geben, ohne einen Kommentar zur Dunkelheit. Wir leben in einer Welt der Dualität, in der es auf der Erdebene eine gleiche und entgegengesetzte Energie gibt. Wenn wir glauben, dass das Licht die Essenz des Göttlichen ist, dann ist die Dunkelheit die Abwesenheit dieses Lichts. Wo wir Licht haben, gibt es Wissen und Verstehen. Liebe, Frieden und Harmonie bestehen fort. In der Abwesenheit dieser Energien, von denen wir als der Manifestation des Göttlichen auf der Erde denken, erleben wir Missklänge. Auf eine Weise erkennen wir das Licht aus unseren emotionalen Reaktionen in jedem einzelnen Moment. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir die richtige Sache machen, und es keine zu Anderem auffordernde Stimme unsere Bewusstseins gibt, dann sind wir im und aus dem Licht. Umgekehrt wenn wir eine Bauchgefühlsreaktion auf etwas fühlen, so dass es sich als falsch anfühlt es zu tun, dann sind wir im Dunkel.
Wenn wir uns des Lichts bewusst werden und seiner Macht und Wichtigkeit in unseren Leben, dann beginnen wir uns noch mehr der gleichen Rolle der Dunkelheit gewahr zu werden, die sie in unseren Leben und überall auf dem Planeten spielt. Nachdem es eine Balance zwischen diesen beiden Kräften gibt, scheint das Leben Zyklen von mehr oder weniger Licht in der Welt um uns herum zu beinhalten. Mit der Zeit und er Entfaltung unseres spirituellen Bewusstseins kann es sich anfühlen, als ob die Dunkelheit mit uns Schritt hält und dann in die Balance mit dem Licht geht.
Hier ist eine Geschichte über das Teilen unseres Geschenks des Lichts mit Anderen. Als ich in New York lebte, verbrachte ich meine Sonntage damit von einer spirituellen Gruppenaktivität zur nächsten zu gehen. Nachdem die die Örtlichkeiten über die Stadt verteilt waren, ging ich von einem Event zum Nächsten. Eines Sonntags, ich war am Gehen und tief in Gedanken, kam ich an eine Kreuzung. Eine ältere Frau stand dort. Ich trug Kopfhörer und hörte auf die Musik, so dass ich nicht hören konnte, was sie zu mir sagte. Ich nahm an, dass sie etwas Geld brauchte und ohne im Schritt innezuhalten griff ich in meine Tasche und holte ein paar Münzen hervor. Als ich es ihr gab, prallte sie zurück und fing an mich anzuschreien. Ich nahm meine Kopfhörer ab, so dass ich hören konnte was sie sagte. Sie sagte "Wer glauben sie dass ich bin? Ich brauche Hilfe um über die Straße zu kommen!" Sie hatte große Probleme mit der Bewegung und schlurfte mehr als dass sie ging.
Am nächsten Sonntag war ich auf derselben Straße zwischen Aktivitäten und einen Freund zum Abendessen zu treffen unterwegs. Ich steckte meine Kopf in einen Imbiss um zu sehen, ob mein Freund schon angekommen war. Auf einem Stuhl hinter der Tür sitzend war da dieselbe Frau von der vorherigen Woche. Sie blickte auf und als ob sich mich erwartet hätte, sagte sie zu mir, dass sie mit ihrem Essen in einer Minute fertig sein würde. Sie bat mich mit ihr einkaufen zu gehen und die Tüten zu ihr nach Hause zu tragen. So eine einfache Gabe brauchte sie von mir. Ich werde immer an diese Erfahrung als ein Teilen meines physischen Selbst denken, jedoch auch des Lichts, da mit anvertraut ist.
Für viele von uns beinhalten unsere tägliche spirituelle Praxis irgendeine Form von Licht. Es gibt ein Gefühl von Frieden und heiterer Gelassenheit das zu uns durch einer Art von Licht entzünden kommt. Viele von uns verwenden Kerzen während unserer Meditationszeit und anderem spirituellen Praktizierens. Eine Kerze zu entzünden, wenn wir unsere Arbeit beginnen, sendet ein Signal an unser Unterbewusstsein, dass wir dabei sind in eine heilige Periode einzutreten. Mit dem Entwickeln dieser Gewohnheit kann das einfache Anzünden einer Kerze darin resultieren, dass unser physischer Körper still und zentriert wird. Unser Geist wird ruhig und die Anforderungen unseres Alltagslebens werden weniger absorbierend. Wir werden auf die vor uns liegende Arbeit fokussiert.
Es gibt eine ebenso weit verbreitet gehaltene Überzeugung, dass das Licht Heilungseigenschaften enthält und Macht. Wir können lernen das Licht zu visualisieren und damit beginnen, es mit der Kraft unserer Überzeugung durch unseren Körper zu bewegen. Wenn wir unsere Gedanken fokussieren, und die Energie und Kraft energetisieren, die mit unserem Überzeugungen assoziiert ist, dann ziehen wir die Macht zu uns, die in dem Licht enthalten ist. Wenn wir fortfahren das Licht in uns zu entwickeln und auszudehnen kann der simple Akt des Fokussierens unserer Konzentration auf einen Teil unseres Körpers Entspannung von Schmerz bringen und einen Heilungsprozess beeinflussen.
Wir können unsere Gedanken ebenso fokussieren und Gedanken erzeugen, dass das Licht eine metaphysische Hilfe für Menschen auf dem Antlitz der Erde ist, als auch für den Planeten auf dem wir leben.
Wenn sich die Feiertagsperiode nähert, meditiert über euer Licht und geht eine Verpflichtung ein, euer Geschenk im kommenden Jahr zu teilen.
Hier sind ein paar Gedanken um darüber in den kommenden Wochen zu beten, Tagebuch zu schreiben oder zu meditieren.
Was glaubt ihr, ist das Licht?
Was könnt ihr tun, um das Licht in euch zu stärken?
Auf welche Weisen könnt ihr damit beginnen euer Licht zu teilen?
Wenn ihr jegliche Art von Fragen oder Kommentaren habt, sendet sie bitte per Email an mich unter Steve@stephenthomson.net.
Steves Buch The Secret Key (Der geheime Schlüssel) ist über den Spirit of Ma'at Bookshop verfügbar.
Diejenigen von euch, die eine Ausgabe von "Essays über spirituelle Selbstmeisterschaft" suchen werden sie auf www.amazon.com finden, und unter: www.stephenthomson.net.
Über Stephen Thomson
Steve Thomson ist Autor, Lehrer und Medium, bekannt überall in den Vereinigten Staaten. Er leitet Workshops zu metaphysischen Übungen, einschließlich Meditation, Erweiterung der psychischen Sinne, spirituelle Magie, dem Tarot, und der Kabbala. Er leitet außerdem Reisen zu heiligen Stätten rund um die Welt. Seit über 20 Jahren ist Steve Mitglied des Rosenkreuzer Ordens AMORC und war für mehr als 10 Jahre ein Student von Paramahansa Yogananda's, Self-Realization Fellowship Sein Buch mit dem Titel The Secret Key (Der geheime Schüssel) ist auch über unsere Webseite erhältlich. Steves anderes Buch Essays on Attaining Spiritual Self-Mastery — A Book for Meditation, Prayer and Journaling, und ein neues Buch, gemeinsam geschrieben mit Michael Guarino, Evolving Consciousness — A Dialog Between Two Initiates, sind über Amazon.com erhältlich. Er arbeitet derzeit an einem neuen Buch mit dem Titel Discovering Your Spiritual Truth — A Primer for the Path — Things to Think About, Meditate On and Journal.
Persönlich kann an Steven erreicht werden unter Steve@stephenthomson.net
oder besucht seine Website: www.stephenthomson.net
Spirit of Maat Artikel von Stephen Thomson auf Deutsch:
Mai 2011:
(Was geht vor?)
April 2011:
(Die dunkle Seite der Seele)
März 2011:
Göttliche Energien manifestieren sich auf der Erdebene
Februar 2011:
(Spirituelle Lektionen in Liebesbeziehungen)
Januar 2011:
(2011 - Auf-geben und zurück-geben)
Dezember 2010:
Das Geschenk des Lichts
November 2010:
(Der Bedarf für Zeit Allein)
Oktober 2010:
Ein weitergehender Dialog über Vergebung
September 2010:
Spirituelle Magie
August 2010:
Unsere zwei Welten: Die sichtbaren und die unsichtbaren Reiche
Juli 2010:
Vergebung
Juni 2010:
Die Überprüfung unserer Überzeugungen
Mai 2010:
Die spirituellen Meister treffen
März 2010:
Was wir von Atlantis und Lemuria lernen können — Haiti; die Atlantis Verbindung
Februar 2010:
2010 — Eine Zeit für eine neue Ordnung
Januar 2010:
Der Beginn eines neuen Jahres
Dezember 2009:
Die Magie der Wintersonnwende
November 2009:
Spirituelle Klausur - ein weiterer Schritt auf dem Pfad zu 2012
Oktober 2009:
Die Suche nach Initiation
September 2009:
Das Geschenk heiliger Stätten
August 2009:
Zeit zu handeln — Mehr über 2012
Juli 2009:
Verträge &mdash Die Samen der Seele
April 2009:
Was denkst du?
März 2009:
Meister eures Lebens sein - Fortsetzung
Februar 2009:
Seid der spirituelle Meister eures Lebens
Januar 2009:
Transformation und diese Zeiten der Veränderung
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