DIE SEDONA KRISTALLSCHÄDELZEREMONIE: Wahre Eingeständnisse (English)
Von Cal Garrison
Bevor wir beginnen gibt es hier ein paar Dinge, die ich klarstellen möchte. Vieles von dem was her geschrieben wurde, vor, während und nach der Sedona Kristallschädelzeremonie ist ein wahrhaftiger Bericht dessen was ich an jenem Tag erlebte. Wenn ihr euch entscheidet weiter zu lesen werdet ihr bald sehen, dass ich in einer derart schlechten Stimmung war, dass ich nicht ausreichend über mich selbst hinweg und in Form kommen um bei einem Event dabei zu sein auf das ich drei Monate gewartet hatte, wie wenn es Weihnachten wäre.
Fragt mich nicht, was passiert ist. Alle was ich sagen kann ist dass es zu jener Zeit so war, als ob ich meine eigene private Fehlerkette beobachtete. Deshalb und weil es keine Möglichkeit gibt die Wahrheit weiß zu waschen, spiegelt mein ursprünglicher Artikel über die Sedona Zeremonie nichts als meine eigene Reaktion auf eine Reihe von Umständen wieder, die mich durch und durch stinksauer machten.
Da mir all dies im Nachhinein eine gute Menge an Selbstreflektionen beschert hat, habe ich ein paar Dinge entdeckt welche mir geholfen haben zu sehen, was wirklich beim Sedona Kristallschädelevent geschehen ist, und die mir dabei geholfen haben zu verstehen, warum ich nicht dabei sein könnte, und um mit einem Bericht anzukommen der einen Teil der Wahrheit widerspiegelt, da ich nicht über meine eigenen Erfahrungen lügen kann und nicht vorgeben an irgendeiner der faszinierenden Ereignisse teilgenommen zu haben, die ohne mich geschahen. Was folgt ist ein Versuch beide Seiten der Geschichte zu schildern, meine ursprüngliche Geschichte mit dem kommentierend, was ich über die Zeremonie und mich selbst herausfand, nachdem sie endete,
Los geht es. Der ursprüngliche Artikel ist in gerader Schrift gesetzt. Meine Lektionen und die wirkliche Geschichte in kursiv.
6.November
Notizen aus der Nacht davor:
Mein Wohnzimmerfenster geht in Richtung Norden, zum Hopi Land. Jetzt schaue ich gerade hinaus, denke an die Maya und die Hopi und die tibetischen Ältesten die in dieser Richtung in den letzten vierundzwanzig Stunden Zeremonien gemacht haben und frage mich, ob sie für die Tatsache verantwortlich sind, dass es letzte Nacht geschneit hat. Eine Masse an Wolken hängt immer noch wie festgeklebt über Thunder Mountain.
Lasst uns hoffen dass es ein gutes Zeichen ist — denn Hunbatz Men ist mit einer Gruppe spiritueller Pilger von den Mesas her unterwegs, die alle bereits zweitausendachthundert Meilen gereist sind um eine Prophezeiung zu erfüllen. Sobald morgen die Sonne aufgeht werden sie sich in den heiligen Canyons von Sedona versammeln um eine Zeremonie durchzuführen, deren letztendliche Aufgabe es ist den Spirit des Nordamerikanischen Kontinents wiederzuerwecken und den Boden dafür zu öffnen, dass in dessen Erde die Samen für die Erleuchtung der gesamten Menschheit gelegt werden.
Fast 500 Menschen kommen aus der ganzen Welt um Teil dieser Erfahrung zu sein. Ich bin sehr glücklich eine von ihnen zu sein; es fühlt sich riesig an. Ihr könntet sagen dass die Spirits ein Geschäft bedeuten, denn die Atmosphäre ist voll davon, ich weiß es nicht. Etwas im Zustand der Suspension, des Festhängens. Die Wolken hängen immer noch da oben den Himmel bedeckend. Es gibt keinen Wind, keinen Laut. Die Sonne ging vor zwei Stunden unter, Vielleicht ist es Zeit aufzuhören zuviel in die Zeichen hinein zu lesen und zu versuchen ein wenig Schlaf zu finden. Ich muss um drei auf sein.
(Das ist typisch Cal Garrison, wie sie in ihrem Kopf lebt. Ihr könnt sehen dass ich schon hohe Erwartung am zusammen weben war, mich nach der Bedeutung des Ganzen fragend und denkend, dass ich mich selbst auf den nächsten Tag vorbereitete. Ich meditierte, ging in mein Herz, stellte alle meine Strahlen ein und betete bevor ich ins Bett ging. Auf einem gewissen Level tat ich das Beste was ich konnte, im Rückblick ist mir jedoch völlig klar, dass ich selbst an diesem Punkt mehr damit beschäftigt war, was ich über die Sedona Zeremonie schreiben könnte, statt damit "dort anwesend zu sein")
Lasst uns über Schlaflosigkeit sprechen. Ich lag die ganze Nacht wach, hörte auf den Regen, der sich in kleine Eisnadeln verwandelt hatte. Das Wetter ist hier niemals ein Problem; warum gerade heute, von all den Tagen? Wie sollten Hunderte von Menschen ihren Weg entlang der zwei Meilen Seitenstraße finden, die in völliger Dunkelheit zum Angel Valley führt, und das im gefrierenden Regen. Ich fragte mich ob es Hunbatz Men überhaupt her schafft. So sehr mich auch der Niederschlag daran erinnerte dass Mutter Erde und Vater Himmel miteinander sprachen bin ich schon zu alt um Woodstock zu spielen und die Perspektive eingeweicht zu werden und mir den Arsch im Schlamm abzufrieren begeisterte mich nicht gerade.
(Wenn es um Kälte geht bin ich ganz und gar ein Baby. Und Regen? Vergesst es! Diese Dinge bringen mich dazu zu Hause bleiben zu wollen. Wie ich schon sagte, in Sedona regnet oder friert es nie. Die Tatsache dass das Wetter so aussah, als ob es dem Tag den Rest gab, drückte mich nieder.)
Der Grund warum ich so früh aufstand war dass ich noch ein wenig Extrazeit brauchte, um die drei anderen 'Alten Ladies' einzusammeln die bei mir mitfuhren: Thelma, meine 92-Jahre alte Freundin und alteingesessener Schädelfreak aus Glastonbury; Elizabeth eine Freundin von Hunbatz, die ein Schädelbewahrer mit einer gebrochenen Zehe sein würde; und Jan, Drunvalos und meine Verlegerin, die vorbei kam um mit uns über Bücher zu sprechen und lange genug blieb um die Zeremonie zu erwischen. Nachdem wir bei "SuperK" für einige der schlechtesten Tassen Kaffee auf dem ganzen Planeten angehalten hatten fuhren wir los, um uns mit Sherie zu treffen die Nachts fürchterlich schlecht sieht und uns in ihrem Wagen hinterher fahren wollte.
(Früh Aufzustehen macht mir nichts aus. Was ich nicht mochte war die Fahrerin zu sein. Meine Nachtsicht ist noch schlechter als die von Sherie und ich machte mir Sorgen nichts sehen zu können. Der schlechte Kaffee half auch nichts. Ich war von Anfang an aufgeregt und so sehr ich mir der Weise, in der ich mich fühlte auch gewahr war, hörte ich zu keiner Zeit lange genug damit auf, um es zu bereinigen.)
Ich denke dass ich erwartete Ballons zu sehen, oder ein Zeichen oder einen Kerl mit einer Fahne oder etwas Anderes um die Abzweigung zum Angel Valley zu kennzeichnen — jedoch da war nichts. Selbst für ich, derjenigen die weiß wie dort hinzukommen ist, fühlte es sich an wie wenn ich in ein schwarzes Loch eintrat als ich nach Links abbog, den Wagen auf die raue Straße brachte, die sich ins Angel Valley windet. Als wir zum Fuß des Hügels kamen war das Haupttor versperrt und mir war nach "Welcher verf***!" Entschuldigung für meinen Ausdruck, aber ich konnte nicht herausfinden warum es nicht offen war. Kelly McCabe parkte davor mit einem Arm aus dem Fenster, auf dem Kontrollpult herumstochernd in der Hoffnung, dass er den richtigen Knopf traf um das Passwort einzugeben. Ich stieg aus dem Auto aus, ging zum Tor und versuchte es mit der Hand zu öffnen, aber es rührte sich nicht vom Fleck. Ich war kurz davor über den Zaun zu springen um nach wer auch immer zuständig war Ausschau zu halten als meine Augen einen Blick auf eine Kette von Scheinwerfern einfing die durch die Kreosot Büsche blitzten, während eine Linie an Wägen sich hinter uns die Straße herunter aufreihten.
(Das war der Punkt an dem ich bemerkte, dass ich patschnass wurde und wo ich mich nicht mehr einfangen konnte mich zu fragen, wie schlecht ich wohl aussehen würde wenn diese Zeremonie nicht vom Fleck kam. Ich war diejenige die zu guter Letzt die PR dafür geschrieben hatte. Christus, das konnte ich niemals ungeschehen machen. Was würden die Leute denken wenn sich diese ganze Sache in eine Farce verwandeln würde? Mein Ego hatte einen Ball aufgegriffen mich wegen der öffentlichen Meinung vollständig aufzuarbeiten! Nichts in mir wusste genug um zu sagen: Hey! Mädchen, brich einfach daraus aus. Wer denkst du das du bist?)
Gut auf meinem Weg unterwegs vollständig sauer zu werden entzündeten die Wirkungen des fast vollständigen Widder Mondes den Teil von mir der keine Geduld beim Anfangen hat. Warum war das Tor zu gesperrt? Wie kommt es dass die Feuer nicht an waren? Wo zur Hölle waren die Leute von Angel Valley? Gott, wie hasse ich es wenn die Dinge nur halb-halb erledigt sind — und für etwas wie dies; Christus du könntest doch daran denken dass sie zumindest das Tor öffnen.
(Der Widder Mond mag in der Tat die Fliege in der Heilsuppe gewesen sein. Dies ist keine Entschuldigung aber: ich wurde im Widder Mond geboren und während dies ablief beleuchtete der Monddurchgang zusammen mit einem gleichzeitigen Durchgang von Uranus eine Kombination an Einflüssen, die einen jeden sauer machen würde. Am Tag der Zeremonie, insbesondere während der frühen Morgenstunden, hatte die Uranus-Mond-Kombo ebenso viel über meine Stimmung auszusagen, als sie über das Wetter auszusagen hat und die SNAFU Bedingungen die damit begonnen hatten mich verrückt zu machen.)
Während ich damit beschäftigt war die Dinge zu verschlimmern, konnte ich nicht umhin zu bemerken, dass jeder andere so glücklich wie ein Fisch im Wasser war. Thelma zirpte weg, lachend und darüber scherzend während der Zeremonie zu schwimmen; Jan war völlig in den Augenblick verliebt, aufgedreht davon nicht im Büro vor ihrem Computer zu sitzen — und Elizabeth war in ihren Gedanken abgeschweift, weggeschwemmt von dem Kodein das sie genommen hatte, um ihre Zehe zu besänftigen. Als ich dort saß die Scheibenwischer beim vor und zurück gehen beobachtend, wurde mein im Regen hinfort zischendes perfektes Image vom Auftauchen eines Hippie Jungen unterbrochen der, wenn er nicht die Kombination schon vorher kannte, aus seinem Wagen hervor kam seine magischen Fähigkeiten dafür einzusetzen, das Tor aufzusperren.
Sobald es sich öffnete war es derart dunkel das wir die falsche Abzweigung nahmen und uns darin wanden das ganze Klausur Zentrum zu umkreisen, gefolgt von einer Kette von Fahrzeugen die schlussendlich ihren Weg zum Parkplatz fanden. Zu der Zeit hatte ich Nikotinbedarf und wollte sehen was vor sich ging, also ließ ich die Mädchen bei laufender Heizung im Wagen und trat nach draußen um mir drei riesige Zelte zu anzusehen, eines davon größer als die beden Anderen. Außer der Autokaravane die sich in den Parkplatz einfüllte gab es kein Anzeichen von Leben — bis der Junge der direkt neben mir parkte aus seinem Wagen ausstieg eine Zigarette zu rauchen und wir über die Zeremonie plauderten, die Dunkelheit und das Wetter.
Ich mochte diesen Kerl sofort; ein Löwe namens Ken, er erzählte, dass er von Montana herunter gekommen war. Auf halben Weg durch den Rest dieser Geschichte wurde ich abgelenkt als meine Augen über eine Reihe von Toilettenhäuschen streiften die direkt stromaufwärts positioniert waren und weniger als 50 Fuß entfernt von dem, was aussah wie das Zeremonienzelt. Ich habe eine Menge Zeit damit verbracht auf verschiedenen Leveln "den Altar zu fegen" aber das konnte ich nicht glauben. Es hätte mehr Sinn gemacht die Toiletten hangabwärts unterzubringen, selbst bei sonnigem Wetter; bei diesem Regen am Ende des Tages — Jesus Christus; was dachten sie sich nur?
In einem letzten Versuch mich daran zu erinnern dass alles in göttlicher Ordnung ist kam mir in den Sinn das vielleicht das energetische Überfließen von den Dixieklos Teil der Zeremonie war. Würde das Durch Spülen der schamanischen Toilette unter das Zeremonienzelt die Hinterlassenschaften von James Ray und der schändlichen Schwitzhütten Tode aus der Erde im Angel Valley entfernen? Aus einer homöopathischen Perspektive machte dies perfekt Sinn. Oh Gott lasst uns hoffen dass sie das im Sinn hatten, denn jeder mit auch nur einem halben Gehirn konnte sehen das das Feng Shui am Saugen ist.
(Wie sich herausstellt war ich auf der richtigen Spur was die Dixieklos betrifft: mehr dazu später)
Mittlerweile zurück beim Wagen brauchte Thelma einen Begleiter zum "lou" also nahmen wir uns beide an den Händen und hatten eine großartige Zeit lachend auf unserem Weg über dem Parkplatz. Auf sie schauend konnte mir nicht helfen mich zu fragen, warum ich mit den Dingen eine derart schwere Zeit hatte während dieses alte Mädel mit 92 keine Beschwerden hatte und völlig zufrieden mit Allem war. Zu der Zeit als sie aus der Toilette zurückkam tauchte ihr alter Freund Michael, der Mann der das Zentrum betreibt, aus dem Nebel mit einem Golfwagen auf, und winkte ihr in seinem Haus darauf zu warten dass die Dinge losgingen.
(Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich dass Thelmas quietschvergnügte Haltung Wärme und Wohlbefinden erzeugt hatte, und eine heiße Tasse Tee in einer Situation, in der keine in Sicht war. Es war ein Wunder. Es bezeugend konnte ich die Tatsache nicht mehr verleugnen, dass meine Haltung ein völlig verschiedenes Set an Umständen erschuf. In der Minute in der ich sah, dass ich diejenige war, die meine eigne unangenehme Unstimmigkeit ausbuddelte begann ich damit mich selbst als unspirituellen unbewussten Idioten zu geißeln. Das machte die Dinge noch schlimmer.)
Gegen 6 Uhr liefen überall Menschen umher, sich ihren Weg durch den Matsch bahnend. Fackeln waren angezündet worden um es leichter zu machen etwas zu sehen. Im Mitarbeiterzelt fand ich eine Menge Leute die versuchten ihren Platz im Ganzen zu finden und die weniger als ich über die Dinge wussten. Diane war dort. Als wir schließlich Sichtkontakt hatten rollte sie mit ihren Augen, winkte mich zu ihr herüber um mir zu sagen dass die Zeremonie nicht stattfinden würde. Sie wusste nicht warum.
Bevor ich ausrasten konnte erinnerte sie mich daran dass wir dazu da waren das Licht hoch zu halten und uns um das Business zu kümmern, und einfach darauf zu vertrauen, dass alles OK sein würde. Hinaus auf die Autos blickend die sich in einer Reihe die Straße herunter glitten konnte ich nur denken, Oh Mein Gott. Ich hoffe dass sie einen Weg finden können sich damit gut zu fühlen.
(Könnt ihr das glauben? Nach drei Monaten der Vorbereitung würde Hunbatz Men nicht auftauchen! Ich machte mir Sorgen wegen meiner Reputation, was meint ihr, dass dieses Stück an Neuigkeiten zu dem Stapel an Mist hinzufügen würde, der mich dazu brachte zu denken dass er passierte. Ich konnte meinen Ohren nicht glauben und ich konnte nicht glauben wie gut Diane damit umging. Bis ich mich daran erinnerte dass sie viel besser mit Stress und Druck umgehen konnte als jeder andere den ich je getroffen habe.
Jedoch...
Ich konnte mich nicht dazu durchringen sie zu fragen wie sie diese Nachricht an die Menge herausgeben würde, welche sich direkt vor ihr aufzureihen begannen, völlig begeistert davon da zu sein, auf ihre Armbänder wartend und auf die Zeremonie. Das Licht hoch halten und darauf vertrauen, dass alles OK sein würde? Ich wusste bereits das ich bei diesem Test durchgefallen war als einen Augenblick später ein Indigo Dude Stil Waspafarian auf mich zu kam, seine Hand auf meine Brust legte und zu mir sagte "Atme" und anstatt dass ich seinen Rat annahm sagte ich zu ihm er solle verschwinden.)
Als ich mich zurück zum Wagen auf den Weg machte, um zu sehen wie es den Mädels ging erinnerte ich mich daran, dass jedes Mal wenn wir eine Zeremonie mit den Ältesten machen, ganz egal wo sie her kommen, dass wenn es einen Plan gibt, nichts ihm entsprechend abläuft. Die indigenen Leute haben eine sehr flüssige, im Augenblick befindliche Beziehung zu ihrer Zeremonienarbeit, welche nicht im geringsten an die Zeit gebunden scheint, oder daran was erwartet wird. Jan und Elizabeth sind dem Leben gegenüber viel entspannter als ich und sie hatten, wie Thelma, kein Problem damit wenn die Dinge nicht wie ein deutscher Zug abliefen. Ich? Ich hatte völlig vergessen, wie verrückt es ich macht, wenn nichts klar ist und ich hatte eine herausfordernde Zeit die Tatsache zu akzeptieren, dass ich unfähig war mein Herz der Perfektion und Schönheit zu öffnen, die sich irgendwo im Schlamm verbergen musste. Nachdem ich ihnen erzählte, dass Hunbatz nirgendwo in Sicht war und dass Murphy's Law am Ruder war, stimmten wir ab und entschlossen uns die Situation unter dem großen Zelt anzusehen.
Siehe da! Jeder war am Lächeln und glücklich da zu sein. Keiner von ihnen hatte ein Problem, zumindest schien das so und das verwunderte mich durch und durch. Aus der hinteren Reihe, in der Nähe des Eingangs konnte ich alles aus einem breiten Blickwinkel sehen. Eine Menge an Leuten hohen Spirits und eine Reihe von Kristallschädeln waren in der Nähe der Bühne aufgereiht, wo auch Drunvalo war. Wer weiß wie viele von ihnen wussten dass Hunbatz überraschend nicht auftauchen würde und dass alle Pläne für die Zeremonie auf Halt standen? Wenn sie es wüssten, dann waren diese Leute wohl derart ekstatisch, dass es ihnen nichts ausmachte.
Nach einer Menge des Umherstreifens wurden die Richtungen herein gerufen, eine paar Leute sprachen und dann trat Drunvalo auf die Bühne um zu sprechen. Zwischen dem Wetter, den Seltsamkeiten und keinem Hunbatz fühlte es sich von meiner begrenzten Perspektive aus an, als ob die Zeremonie auf einem sehr dünnen Draht entfleuchte und Drunvalo den Rest des Tages damit verbringen müsste Energie in eine Situation zu pumpen, deren Chancen gut standen ohne ihn nirgendwo hin zu gehen. Ich blieb lang genug um ihn zuzuhören, wie er das Mysterium der fehlenden Ältesten erklärte und die Aussicht auf keine Zeremonie — was ungefähr wie folgt ging:
Er erzählte der Menge dass Hunbatz von der Reise erschöpft war. Nach 2800 Meilen, Tausenden von Menschen, den jüngsten Seiteneffekten kälter Temperaturen und großer Höhen und keiner Vertretung von den Ältesten, die da gewesen wären, wenn ihre Visa beizeiten gewährt worden wären, war der Maya Daykeeper in der Tat in Sedona eingetroffen, jedoch auf dem Weg zu erkranken. Nachdem er sich in sein Zimmer im Angel Valley eingecheckt hatte erkannte er das er ein wenig mehr Wärme und Komfort brauche, also checkte er sich selbst in ein Hotel ein um ein wenig auszuruhen und sich aufzuwärmen. Drunvalo sagte dass er denke, dass die Dinge später am Vormittag ins Laufen kommen könnten, er wüsste es aber nicht sicher, wann oder ob Hunbatz Men kommen würde.
Ich könnte ebenso gut zur Sache kommen und euch erzählen, dass Jan ein Flugzeug erwischen musste und ich ihre Fahrerin war. Glücklich eine Entschuldigung zu haben zu gehen, drehte ich noch kurz eine Runde zu Elizabeth und Thelma und war gegen 10 Uhr weg. Was danach geschah war eine gute Frage. Ich vertraue darauf, dass irgendetwas bei der Sedona Zeremonie passierte, ich war jedoch nicht dabei. Aus dem Tal steigend, während Jan die Idee von Schinken, Eiern und einer anständigen Tasse Kaffee aufbrachte, kam ich zu der stillen Einsicht, dass wenn der Spirit des Nordamerikanischen Kontinents wieder erweckt werden sollte, er ohne mich erwachen müsse.
Cal Garrison
13. November 2011
Sedona, Arizona
(Ich kam auch zur Einsicht dass Cal Garrison ein verspannter urteilender Kontrollfreak ist, die zu alt ist draußen im Schlamm herum zu hängen und Zeremonien mit den Kids zu machen und sich sehr gut über sich selbst und alles andere irren kann. Glaubt mir wenn ich euch sage, dass mir diese Erfahrung mehr an "Stoff" brachte als ich zu gewinnen suchte.
Wie sich herausstellte tauchte Hunbatz Men ungefähr eine Stunde auf, nachdem Jan und ich weg gegangen waren. Die Details dessen was danach geschah kamen zu mir durch andere, die mich im Teilen ihrer Geschichten daran erinnerten dass diese zeremoniellen Treffen immer zwei Komponenten haben; die 'Äußeren Mysterien', oder das worauf sich die Anwesenden hauptsächlich fokussieren, (Die Schädel, die Sprecher, die Worte, das Ritual, etc.) und die 'Innern Mysterien', oder das was geschieht wenn niemand hinschaut und dessen sich die Mehrheit der Anwesenden nicht einmal gewahr ist. Wenn ich mich entschieden hätte dran zu bleiben wäre ich in der Lage das was geschah nachdem Hunbatz eintraf mit mehr fühlen zu beschreiben — so wie es ist, werde ich mich auf das verlassen was diejenigen die dort waren mir darüber erzählt haben.
Jeder mit dem ich sprach hatte nur Gutes über Hunbatz Men zu sagen. Etwas an seiner Präsenz, seiner Authentizität, und seiner Lauterkeit bewegte die Menschen. Mir wurde von einigen erzählt dass er aussah als ob er glühte. Während eines Gesprächs das sich weniger um die Kristallschädel zentrierte als darum die Herzen der Menschen zu öffnen, trafen ohne sein vorheriges Wissen Jerry und Vernon, zwei Älteste von der dritten Mesa ein, die vom Hopi Land herunter gefahren waren, um ihre Maya Brüder zu grüßen und ihnen Respekt zu erweisen. Ihre glückliche Ankunft genau im rechten Moment brachte sie mit Hunbatz zusammen auf die Bühne der sie, nachdem er sie zur Zeremonie willkommen geheißen hatte, einlud zu sprechen..
Jeder, der Jerry und Vernon dabei zuhörte wie sie ihre Botschaft überbrachten, sprach darüber wie berührt sie bei dem waren, was sie zu sagen hatten. Mehrere Menschen erwähnten, dass sie sehen und fühlen konnten wie eine andere Art von Licht sowohl das Zelt als auch den Raum um sie herum mit einer 'anders-weltlichen' Kraft erfüllte. Meine Freundin Gisele sagte, dass sie die Gegenwart von 'etwas anderem' durch Jerry sprechen fühlen konnte. Es war als ob er ein Instrument für wen oder was auch immer das Sprechgen machte war — und laut ihr, kam alles was er sagte in einem Schauer goldenen Lichts durch. Gisele war nicht die Einzige die dies beschrieb.
Das Sprichwort 'Glaube nicht alles was du hörst und nur die Hälfte von dem was du siehst' ist etwas, das ich gut im Sinn behalten habe als ich den Berichten der Leute von ihren Erlebnissen darüber zuhörte, was als nächstes geschah. Nachdem ich nicht dort war, war nur die Hälfte von dem zu glauben was ich sah, kein Problem; unglücklicherweise beschrieb mein ursprünglicher Artikel, da ein Teil von mir wollte dass etwas Bedeutungsvolles geschah, all die wundersamen Dinge von denen ich hörte bis aufs I-Tüpfelchen — und dies hat mich in die Position versetzt, jetzt meine Worte wieder zurückzunehmen.
An dem Tag als dieses Stück ins Web ging, rief der Teil des Artikels der nicht mehr hier ist, eine Reaktion hervor die mich wünschen lässt, ich hätte genug gewusst ihn nicht zu schreiben. Meine aufrichtige Entschuldigung an die Menschen die mich gebeten haben jede Bezugnahme auf sie aus der Geschichte zu nehmen. Vergebt mir bitte so dumm gewesen zu sein und Danke für die Lektion.
Wenn dies die einzige Sache gewesen wäre die aus diesem Tag entstand, dann wäre dies schon genug; jedoch war noch mehr Arbeit zu tun. Nachdem die Hopi fertig waren, traten zwei Lakota Männer auf die Bühne um ein Thema zu lösen über dass schon früher gesprochen worden, dass aber bis zu diesem Moment noch nicht vollständig adressiert worden war. Sie waren hier um ihre Gebete in die Erdkrume zu trommeln, die von James Ray und den unsäglichen Schwitzhütten Tode geschwärzt worden war, welche vor einigen Jahren passierten. Diese weitreichend publizierte Travestie hatte drei Menschen getötet und eine der heiligsten Traditionen der Natives entweiht. Seit dies geschehen war hatte es eine Menge an Inner-Stammes Gesprächen über die beste Weise gegeben, wie dieses Schaden zu bereinigen und die noch nicht geheilten Wunden zu verbinden waren; das die machtvollen Lakota diejenigen sein würden, die kamen um die Dinge richtig zu stellen, machte ganz und gar Sinn.
Dies waren große Männer mit großen Trommeln. Mir wurde von einigen erzählt, dass sie von beiden einen Ozean an Energie herkommend fühlen konnten, so als ob ihre Spirits Wellen machen würden, die in die Atmosphäre hinaus rollten und alles in ihr bewegten. Jeder spürte dass etwas von außerhalb dieser Welt vorging. Der Klang ihrer Herzen hallte in ihrem Lied wieder, ging in dieses wundervoll tiefe maskuline Heulen das die Tränen zum Fließen bringt. Es ging für gut zehn Minuten mit andauerndem Trommeln weiter, stetig und fest.
Nachdem sie ihre Gebete im Inneren des Zeltes getrommelt hatten gingen sie hinaus zum Land. Zu der Zeit war die Sonne aufgegangen und der Himmel blau. Ohne eine große Sache daraus zu machen nahmen die beiden Lakota Männer ihre Trommeln und gingen zum Fluss hinunter der durch das Tal wäscht und sangen ihre Herzen hinaus in die Erde und den Himmel.Mit dem weiter gehenden Trommeln und nur ein paar wenigen Leuten, die sich entschieden hatten das Zelt zu verlassen und ihnen von Ort zu Ort zu folgen, verbrachten sie den Rest des Nachmittags damit das Land zu heilen. Meine Freundin Cindy sagte dass sie nie etwas derartiges zuvor gesehen hatte. Stark, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, geheult von den beiden Männern die gekommen waren jede Unze Dunkelheit und all die Scham und Schande aus der blutgetränkten Erde zu extrahieren, die fälschlich über ihre Traditionen gehäuft worden war.
An der Geschichte gibt es noch mehr. Das ist immer so. Ich habe das Gefühl, dass jeder der für die ganze Sache dort herum hing es sehr wohl wert war. Ich habe nicht viel über die Nachmittagsfeiern gehört, oder über das Tanzen das am Abend stattfand. Genug Menschen blieben um es zu einer guten Zeit zu machen. Drunvalo und Hunbatz verbrachten den ganzen Tag dort, mit jedem sprechend und sich unter die Menge mischend. Am Ende wurde der Job getan und selbst wenn ich nichts damit zu tun hatte habe ich mir schlussendlich vergeben vor der Zeit gegangen zu sein und bin unendlich dankbar für all die glücklichen, strahlenden Menschen die das Herz hatten dazubleiben.
Cal Garrison
26. November 2011
Sedona, Arizona
Um einen Eindruck von der Sedona Zeremonie im Angel Valley zu erhalten probiert dieses Video bei YouTube aus.
Über Cal Garrison
Cal Garrison ist praktizierende Astrologin mit 40 Jahren Berufserfahrung. Zurzeit wechselt sie zwischen dem Erstellen von Horoskopen, Bücher schreiben und als persönliche Assistentin von Drunvalo und Claudette Melchizedek zu arbeiten. Die Chefredakteurin des Online Magazins 'The Spirit of Ma'at' ist ebenso Verbandskolumnistin für Associated Press. Eine Autorin mit 5 veröffentlichten eigenen Büchern und einem weiteren auf dem Weg dazu. Frau Garrison ist für ihre enge Zusammenarbeit mit dem späten Slim Spurling bekannt. Aus der Liebe für ihren Mentor setzt sie seine Forschung mit ihrem Rutengehen fort, ihren Artikeln und als Sprecherin für Slims Tools bei jedem von Drunvalos Workshops. Als alleinstehende Mutter mit drei erwachsenen Töchtern lebt sie glücklich in den Red Rocks von Sedona. Sie kann erreicht werden unter cal.garrison@gmail.com.
Cals Buch "Die Astrologie von 2012 und darüber hinaus" ist im Januar 2010 ebenso auf Deutsch beim EchnAton Verlag erschienen: www.echnaton-verlag.de.
Spirit of Maat Artikel von Cal Garrison auf Deutsch:
April 2012:
Leben im imaginierten Raum
März 2012:
Wer schrieb das Buch der Liebe?
Februar 2012:
Herzen und Blumen
Dezember 2011:
DIE SEDONA KRISTALLSCHÄDELZEREMONIE: Wahre Eingeständnisse
November 2011:
(NEPTUN, FISCHE UND DAS PARADIGMA NACH 2012 - Kapitel vierzehn aus "Die Astrologie von 2012 und darüber hinaus")
Oktober 2011:
Die Maya Ältesten, die dreizehn Kristallschädel und die Bedeutung ihrer zeremoniellen Pilgerreise durch die Vereinigten Staaten
Oktober 2011:
Wenn wir noch hier sind, sind wir schon dort?
September 2011:
Klein Kükens Komet-öse Offenbarungen
Juni 2011:
Wie viele Meilen bis Avalon?
April 2011:
Wahrheit und Lügen
Oktober 2010:
La-La Land
August 2010:
Pfeifen auf dem Friedhof
Juli 2010:
Die Frequenz der Astrologie und unsere sich verändernden Zeiten
Juli 2010:
Nach all den Jahren immer noch verrückt?
Juni 2010:
Benebelt und verwirrt
Februar 2010:
"Die Punkte verbinden" — ein Auszug aus Cal Garrisons neuem Buch "Der Weisers Feldführer zum Aufstieg"
Januar 2010:
'Die Aufstiegsbriefe' — Kapitel Zehn aus "Der Weisers Feldführer zum Aufstieg"
Oktober 2009:
Der verlorene Artikel
September 2009:
Sex und der Aufstieg
Juli 2009:
Kapitel III - Das 'Who's Who' des Aufstiegs
Juni 2009:
Eindrücke von der Versammlung der Ahnen
April 2009:
Die Astrologie der Versammlung der Ahnen
Februar 2009:
Kapitel 12 - Veränderliche Pole - ein Auszug aus 'Die Astrologie von 2012 und Danach'
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