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>  MA'AT MAGAZIN >  Februar 2012 > Bewusstsein jenseits konditionierten Denkens ( vorheriger / nächster Artikel von Leon Lewis )
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Bewusstsein jenseits konditionierten Denkens (English)

(Erkennen der Sprache der göttlichen Einheit)

Von Leon Lewis

Wir leben in Zeiten wo für diejenigen die bewusst erwacht sind eine innigere und stärkere Beziehung mit Spirit — einschließlich der Natur in allen ihren Formen — zu einer Priorität wird. Der gesteigerte Sinn von Getrenntheit von Spirit, den Viele fühlen, ermutigt zu einem gewissen Grad die Menschheit in Richtung auf das Erkunden tieferer und umfassenderer Wege des sich durch die eigene höhere Natur Verbindens mit allem Leben zu bewegen. Das Tempo unseres derzeitigen Lebens in dem wir steigende Veränderungen in der Welt und den Systemen um uns herum erleben scheint zu diktieren wie wir handeln, im Gegensatz zu unserem inneren Prozess und höheren Prinzipien. Eine Sinnkrise taucht auf in der viele sich nicht bereit fühlen im Angesicht der immer offensichtlicheren und unhaltbaren Widersprüche die notwendigen Veränderungen zu bewirken.

Konditioniertes Denken resultiert aus der unbewussten Absorption von Umgebungseindrücken, was sowohl soziale, religiöse, historische als auch politische Einflüsse beinhaltet, und so weiter. Die Entwicklung unserer Beziehung zu unserer höheren Natur erfordert dass wie die Fähigkeit nähren, jene Aspekte der Konditionierung zu transzendieren, die uns zurückhalten würden.

Eine der Erkenntnisse welche unter denjenigen auftauchen die sich höherem Bewusstsein nähern, ist die nach dem Bedürfnis sich innerer Arbeit zu widmen um einen Zustand des Gleichgewichts hervorzubringen. Diese Arbeit beinhaltet das regelmäßige Praktizieren des Meditierens, wodurch die Resultate eines sich vertiefenden Gewahrseins in alltägliche Handlungen weiter getragen werden können. Unter anderen Vorteilen befeuert diese Praxis unsere liebevolle Natur. Sie unterstützt ebenso des Ausdruck bewusster Kreativität und die Fähigkeit mit Veränderungen zu arbeiten — Qualitäten die das Leben uns auffordert in jeden Aspekt unseres Erfahrens zu weben.

Ein fundamentaler Teil des Mensch Seins beinhaltet es Harmonie mit der Natur aufrecht zu erhalten. Disharmonie tritt als ein Resultat des nicht in Berührung Seins mit der Natur auf, einschließlich der Natur dessen, der wir in Wahrheit essentiell sind. Emotionales Ungleichgewicht, Krankheit und zahlreiche andere Zustände dienen uns als Rückspiegelungen (oder Erinnerungen daran), dass diese Verbindung zu einem gewissen Grad kompromittiert wurde.

Auf welche Facette unseres Lebens wir uns auch fokussieren, ob es die Nahrung ist die wir essen, die Haltungen die wir einnehmen, die Gesellschaft die wir haben, oder die Praktiken die wir unternehmen, es ist hilfreich dass wir uns regelmäßig selbst daran erinnern in unserem 'natürlichen' Selbst zentriert zu bleiben; in der Energie des uns bewusst Zeiten ins Gedächtnis zurückzurufen wo wir uns Eins mit der Natur fühlten — und hierdurch das resultierende Gefühl des mit uns 'Eins Seins' in alle unsere Aktivitäten zu tragen.

Bewusstsein über konditioniertes Denken hinaus — wo es ein tiefes inneres Verständnis des Einsseins gibt — reflektiert unseren ursprünglichen Zustand des Seins. Dieser Zustand des Seins, welcher ebenso als Bewusstsein der Einheit beschrieben werden könnte wird schrittweise wieder erweckt wenn wir uns tiefer mit unserer höheren Natur verbinden.

Dieses Erwachen erfordert eine gewisse Hingabe an das Einrichten und Erhalten innerer Ruhe. Das Ausmaß zu dem wir fähig sind Ruhe zu erreichen, und die resultierende innere Stille, bestimmt das Ausmaß zu dem wir uns dem 'höheren Geist' öffnen können — über den denkenden Geist und Verstand hinaus.

Der 'höhere Geist' — jenseits des vorherrschenden Ego basierten intellektuellen Paradigmas — erschafft Gedanken. Er bringt neues Denken ins Sein und ist innig verbunden mit dem evolutionären Prozess. Die 'höhere Natur' (und die Erfahrung der 'höheren Natur' über das hinaus was wir in Begriffen des Verstandes verstehen würden) bringt mit sich was als göttliche Erfahrung beschrieben werden könnte. Sie liegt jenseits intellektueller Beschreibung und kann nur in Gefühlsbegiffen und Sinneserspüren ausgedrückt werden, so wie die Erfahrung von Licht, Freude, Energie oder Klang.

Was aus dem angehobenen Erfahrung auftaucht auf die sich oben bezogen wird, wird (zu einem gewissen Grad) in Gedanken übersetzt, in unsere tägliche Erfahrung. Wir mögen dies dann in unsere Praxis umsetzen oder es in unsere Welt oder Umgebung 'gehend' kreativ mit anderen teilen. Es mag sich in Worte oder Taten übersetzen, oder als etwas immaterielles manifestieren.

In einen Zustand höheren Bewusstseins einzutreten — ein Begriff der verwandt wird um Erfahrungen zu erklären, welche konditioniertes Denken transzendieren — nimmt uns in weiter ausgedehnte Dimensionen des bewussten Seins mit, einschließlich von Frequenzen die zum größten Teil nicht 'gemessen' werden können, zumindest aus einer konventionellen wissenschaftlichen Perspektive. Das spontane Ausdrücken von Liebe und Freundlichkeit sind Beispiele der Transzendenz konditionierten Denkens und Handelns.

Um eine tiefere Verbindung mit höherem Bewusstsein zu entwickeln — den Reichen jenseits des Physischen — wird es notwendig höhere Sinne anzunehmen und zu entwickeln: von Fähigkeiten die in gewisser Weise parallel zu den physischen Sinnen sind, jedoch auf höheren Leveln existieren. Dieser Prozess beinhaltet das Erinnern dessen dass wir wahrlich spirituelle Wesen sind. Wenn sich jeder physische Sinn durch mehrere höhere Stadien entwickelt tauchen gewisse Zustände auf, so wie freudvolles und schöpferisches Handeln, dynamisches Dienen, profunde Erkenntnis und das bewusste Streben nach Exzellenz (einschließlich des Erlangens höheren Wissens). Wenn wir spüren wie diese Erweckungen in uns geschehen werden wir inspiriert nach unserer höheren Natur auszugreifen, wie wenn wir eine Hand ergreifen; und uns so erlauben durch die höhere Erfahrung geführt zu werden.

Der Traumzustand führt uns auch über die materiell begründete Erfahrung hinaus. Er beinhaltet reflektierte Gedankenmuster, Symbole und Gefühle. Wenn wir auf die Weise blicken, wie Träume 'zusammen gesetzt' sind und erinnert werden, erkennen wir wir, dass wir mit einem Zustand umgehen der transzendent zu Logik und Intellekt ist, selbst wenn wir diese Fähigkeiten dazu nutzen mögen den Traum in dem Versuch zu beschreiben, daraus Sinn zu machen oder daraus zu lernen.

Die bewusste Erfahrung von Träumen ist ein Portal zu der Reise die das Reich konditionierten Denkens über das Reichs des Denkens und Tuns hinaus transzendiert in den Zustand:

Des Seins, dennoch erschaffend;

Der Stille, dennoch ausstrahlend.

Diese Worte versuchen zu beschreiben worauf man sich auch als einen Aspekt der Erleuchtung beziehen könnte. Weil der Begriff 'Erleuchtung' jedoch so beladen wurde, wurde sie von Vielen als etwas beinahe Unerreichbares wahrgenommen, zumindest bis komplizierte und alles aufbrauchende Übungen zur täglichen Routine werden.

Wozu wir nichtsdestotrotz vom Leben aufgerufen sind, ist das Ersetzen gewisser weltlicher Gewohnheitspraktiken durch bewusste innere Übungen und wo gebraucht, profunder Lebensveränderungen. Das Leben ruft uns zu diesen Dingen und es ist hilfreich besser aufzupassen, insbesondere wenn wir Zeit in der Natur verbringen und wenn wir uns in Berührung mit unserer eigenen höheren Natur fühlen. Das Leben ermutigt uns und fordert uns auf die Führung zu erkennen die uns jenseits des Denken mitnimmt, dem Gesang der Vögel zuzuhören, dem Wind durch die Gräser oder Bäume; und die Hitze und das Licht der Sonne zu fühlen und die Feuchtigkeit in der Luft. Wie werden gerufen unsere höheren Sinneswahrnehmungen zu öffnen und den analysierenden Sinnen zu erlauben ein wenig zurückzutreten — nicht zu verschwinden, jedoch nicht ständig den Mittelpunkt der Bühne besetzt zu halten, wie sie es bei der Mehrheit der Menschheit derzeit gewöhnlich tun.

Die meisten Menschen leben in einem Zustand des Analysierens und Urteilens — alles in Begriffen des 'Ich' und 'die Anderen' sehend, anstatt das Leben in Begriffen von 'Ich Bin' zu erfahren. Wenn wir alles was um uns herum ist aus der Perspektive des 'Ich Bin' erfahren, beginnen wir >em>Eins mit 'Allem Was Ist' zu werden. Wir beginnen (uns) zu transformieren — durch die Gefühle die uns in eine Zustand des Seins transportieren. Wenn wir dies tun, erkennen wir die Sprache jenseits der Worte, jenseits konditionierten Denkens und Analysierens … die Sprache göttlicher Einheit.

Das Leben führt uns zu neuen Leveln des Gewahrseins und neuen Zustandes des Seins um uns dabei zu helfen uns mit den Veränderungen abzustimmen, die in unserer Realität auftreten. Es bietet und die Gelegenheit einen Schritt zu gehen bevor es notwendig ist, ihn zum Zweck des Überlebens zu tun. Es ist weitaus vorzuziehen Veränderungen einzuleiten bevor die Veränderung dringend benötigt wird, statt erst dann wenn die Veränderung durch die wandelnden Paradigmen erzwungen wird.

Der Prozess der Ausdehnung in höheres Bewusstsein erfordert dass wir universelle Prinzipien ehren, als auch die natürliche Umgebung und so uns selbst erlauben, durch sie geführt zu werden. Dies zu erreichen ist eine enormer Schritt, denn wenn wir wahrlich in Harmonie mit diesen Dingen sind, sind wir fähig die authentische Essenz dessen auszudrücken, die wir als spirituelle Wesen sind — und solcherart Eins mit Allem Leben zu werden.

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Leon Lewis


Über Leon Lewis

Leon Lewis

 

Ich bin ein Töpfer, Musiker und spiritueller Lehrer, der in Südafrika lebt.

















Ihr könnt mich erreichen unter leon.sacredcall@gmail.com.

 

Spirit of Maat Artikel von Leon Lewis auf Deutsch:

April 2012: In höheres Bewusstsein ausdehnen (Eine universelle Perspektive einnehmen)

Februar 2012: Bewusstsein jenseits konditionierten Denkens (Erkennen der Sprache der göttlichen Einheit)