Über uns Kontakt In E-Mail-Liste eintragen Unsere Links Website Verzeichnis Website durchsuchen (Englisch)
>  MA'AT MAGAZIN >  Januar 2011 > Das Ego heilen: Gen 2012 ( vorheriger / nächster Artikel von Deborah Ann McCrea )
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Englisch) Ausgaben auf Deutsch Artikel nach Autor Nachrichten & Ankündigungen Ma'at Magazine (Englisch) Artículos en Español News Archive (Englisch) Ma'at Shop (Englisch)

Das Ego heilen: Gen 2012 (English)

Von Deborah Ann McCrea

Viele von uns, die auf einem Pfad spirituellen und persönlichen Wachstums wandern, haben damit gerungen, wie mit dem Ego umzugehen ist. Während wir das Ego weder sehen noch anfassen können, haben wir alle eine Erfahrung damit gehabt eher am empfangenden Ende seiner Possen zu sein — unseres eigenen oder der eines Anderen.

Wir wurden gelehrt das Egos zu groß oder sogar zu klein sein können. Es zu ignorieren, zu kritisieren, oder sogar insgeheim beschämt darüber zu sein, was wir alle haben — und das Ego sogar zu "töten". All diese negative Aufmerksamkeit und Feuerkraft, welche direkt darauf gerichtet sind um das Ego zu neutralisieren, hat nicht gerade zu himmelsstürmenden Resultaten geführt.

Wie oft nähern wir uns stattdessen dem Thema des Egos mit dem Wunsch es zu "heilen", oder es sogar zurück ins Ganze zu integrieren? An der Schwelle zu 2012, wo wir den Paradigmenwechsel von der materiell basierten Welt in eine auf Bewusstsein gründende machen — vielleicht ist es da Zeit dass auch unsere Herangehensweise an das Ego einen Paradigmenwechsel durchläuft.

Wie können wir denn zu einem Sinn der Ganzheit zurückkehren, ohne die Energie und das Bewusstsein wieder einzufordern, der in dem abgespaltenen Teil von uns gebunden ist, auf den wir uns als Ego beziehen? Wäre das nicht eine verpasste Recyclinggelegenheit?

Ich glaube nicht, dass der Schöpfer es nicht richtig hin bekommen hat, oder das wir irgendetwas für eine Reise bekommen, die nicht notwendig ist. Wir alle scheinen ein Ego zu haben [zumindest jeder, den ich bisher auf meiner Reise getroffen habe. Und das Ego scheint kein kulturelles Phänomen zu sein — es gibt ein äquivalentes Wort in allen Sprachen denen ich begegnet bin. Noch scheint es für unsere Zeit endemisch zu sein. Spirituelle Texte haben über dieses Ringen seit Jahrhunderten gesprochen.

Könnte es eine einfache, grundlegende Aufgabe geben, für die zu dienen das gesunde Ego gedacht war? Könnte es am Beginn unseres Pfades des Wachsens als ein Behälter für die sich entwickelnde Psyche und Persönlichkeit gedient haben, bis wir reif sind, und uns zu einem Level des Bewusstseins entwickelt haben, so dass das Ego nicht länger auf diese Weise gebraucht wird?

Anstatt das Ego als etwas zu sehen, was dem Wachsen entgegen steht — ist es vielleicht Zeit uns dahin zu wandeln das Ego als einen notwendigen sekundären Katalysator in den frühen Stadien unseres Wachsens zu sehen. Oder, wie die Führung vorschlug:

"Seht stattdessen das Ego als das Sandkorn, welches die Auster dazu zwingt, die Perle zu erschaffen."

Dies mag allzu simpel scheinen, ich glaube jedoch dass der Anfang jedes Heilens schlussendlich sehr einfach ist. Wir als menschliche Wesen verkomplizieren Angelegenheiten mit unserem Widerstand gegenüber Veränderung und Wachstum.

Wie schon zuvor erwähnt glaube ich, dass das Ego dafür gedacht ist, einen schützenden Container für die Teile unserer sich entwickelnden Psyche und Persönlichkeit zu liefern, während sie wachsen, reifen und sich entfalten. Das Problem beginnt dann, wenn der Ego Container sich versteift und aufhört mit uns zu wachsen. Und es hat eine Tendenz dies in jedem Alter zu tun, in dem wir ein Trauma erlebt haben.

Ich frage mich, ob es einfach ein Zufall ist, dass die Worte Ego und Ei so ähnlich sind. Das Ego agiert als ein Container ähnlich der Weise, wie die Schale eines Eis ein schützendes Gefährt zur Verfügung stellt, um das ungeformte Embryo so lange zu beinhalten, bis es zu einem voll ausgeformten Wesen wird. Ohne den Schutz, der von der Hülle geliefert wird, würde das unausgeformte Potential heraus sickern und aufhören zu existieren. Im Inneren fährt das Embryo fort zu wachsen und sich zu entwickeln, bis es voll entwickelt und stark genug ist, auszubrechen und den einfacheren Container zu transzendieren, aus dem es heraus gewachsen ist. Es taucht mit seinem voll intakten neuen Container auf, flexibler und ausgeklügelter; eine Hülle des Fleisches, die einen völlig neuen Bereich der Bewegung erlaubt, der Lebenserfahrungen und Möglichkeiten.

Nun malt euch das umgekehrte Szenario aus und was geschehen würde, wenn die Fassung nicht Platz machen würde; was das, was im Inneren war, nicht ausbrechen könnte. Oder wenn sich der Container so versteift oder verkalkt hätte, um Wachstum oder Ausbruch unmöglich zu machen. Was im Innen ist würde zu stagnieren beginnen, gestört und schlussendlich sterben. Übermäßiger Schutz wird zu einem Gefängnis für das Potential dessen, was im Inneren ist.

Um Stagnation und Tod zu verhindern wird das Leben zu sich selbst eine Krise heran ziehen, um so an den Wänden des Gefängnisses zu arbeiten und dem, was im Inneren ist zu ermöglichen, in die Freiheit auszubrechen. Wir haben dafür viele Namen — Krise oder Trauma wird jedoch ausreichen. Die Natur der Krise, die wir zu uns heran magnetisieren, wird davon abhängen, wo wir uns in unserem Sein versteift haben. Wenn es unsere Fähigkeit zu lieben und geliebt zu werden ist, mag es ein Herzinfarkt sein, der uns losreißt. Einige Menschen mögen sich zu einem Autounfall rufen, einer Krankheit oder irgendeiner Art der Verletzung. Schlussendlich sind wir dazu aufgerufen bewusster zu werden und in einem bestimmten Bereich unseres Lebens ver-antwortlich.

Als menschliche Wesen, so glaube ich, sind wir dazu gedacht damit fortzufahren unsere weniger reifen Container zu transformieren und transzendieren bis, so vermute ich, unser Ego Container so verfeinert und integriert in unser Sein ist, dass es virtuell nicht existent zu sein scheint. Jedoch machen wir dies nicht indem wir ausschließen, sondern durch das wieder einfordern und heilen der Teile von uns selbst, die sich abgespalten haben oder die wir in gewisser Weise als minderwertig oder beschämend betrachten.

Bis ich damit begann in Privatpraxis mit Klienten als energetische Therapeutin zu arbeiten, war das Ego für mich einfach ein Begriff; eine Theorie auf dem Papier. Was ich begann in den Sitzungen mit den Klienten zu bemerken war, wie das Ego als Energie oder Bewusstsein nicht unähnlich den inneren Selbsten wie dem "Inneren Kind" wirkte. Seine Präsenz war spürbar. Und ganz wie diese inneren Selbste hat es seinen Blickwinkel und seine Realität. Jedoch wird die Realität des Egos gewöhnlich in deinem frühen Stadium der Entwicklung fixiert. Und hier liegt die Reibungsstelle.

In seinem ungeheilten Zustand mangelt es dem Ego-identifiziertem Selbst an Reife, Flexibilität und Objektivität und es ist gegenüber Veränderung voreingenommen und im Widerstand. Ich glaube, dass es uns auf dieses Weise schützt. Es fürchtet, dass Veränderung schier das Ende seiner Existenz ist. Und wenn wir unseren Sinn der Identität des Selbst hart verdrahtet mit dem Ego haben, dann werden wir unbewusst das Ende unserer eigenen Existenz fürchten; uns bis zum Tod gegen alles verteidigend, das außerhalb der abgesegneten Realität unseres eigenen Egoselbstes ist. Ironischerweise bringt uns das nicht nur in Konflikt mit unserer äußeren Welt, sondern ebenso mit unserer inneren Welt. Das Ego wird dann zu einer Fraktion, die sich neuen Gelegenheiten entgegen stellt, welche uns größeres Glücklichsein und Wohlfühlen, Gesundheit und Erfüllung bringen könnten und bekriegt die inneren Selbste, welche uns dabei helfen könnten, dies zu erschaffen.

Sobald ich damit begann zu erkennen, dass zu versuchen das Ego zu verändern oder los zu werden nur dazu führt zu verursachen, dass es sich noch tiefer einwurzelt, angreift oder noch tückischer in den Untergrund geht und aus dem Schatten heraus kontrolliert — begann sich ein möglicher Weg die Patt-Situation aufzulösen zu formen.

Denkt an irgendeine Zeit in eurem Leben zu der euch gesagt wurde, ihr läget falsch oder seid wegen eines schädlichen Verhaltens schlecht, oder einer Gewohnheit, die ihr hattet. Hat euch kritisiert oder beschämt zu werden dabei geholfen, dass ihr es aufhören oder aufgeben wolltet oder seid ihr damit sogar noch mehr herum stolziert oder habt das Gegenteil getan und versuchtet es zu verstecken und gabt vor, dass ihr es aufgegeben hättet? Hat die Gewohnheit oder das Verhalten einem Zweck gedient? Seid ihr schlussendlich daraus heraus gewachsen, als etwas Besseres heran wuchs und seinen Platz einnahm?

Wen immer wir jemand als Feind ansehen, wird sich uns entgegen stellen und uns sabotieren. Wie jedes andere innere Selbst braucht das Ego einen weiseren Teil von uns, der sieht und anerkennt, das es eine gesunde Aufgabe hat. Aus Mitgefühl und Respekt kommend und dann mit unserem Ego-Selbst sprechend und es wissen zu lassend, dass es Wert hat und wir nicht mehr versuchen es loszuwerden, verändert alles. Es wissen zu lassen dass, indem es mit uns wächst und fortfährt uns sicher mehr Liebe und glücklich sein erfahren zu lassen, es für uns sogar noch wertvoller wird und nicht weniger. Und mit jedem vorüber gehendem Zustand unseres Wachsens bauen wir einen stärkeren Sinn des Vertrauens und der Kooperation auf und seine Energie wird mehr verfeinert und als ein wertvolles Mitglied in das Ganze unseres Seins integriert. Die zuvor im Widerstand gegen Wachsen, Reifen und Veränderung gebundene Energie beginnt langsam in den Dienst unserer Ziele und des größeren Wohls gestellt zu werden.

Als dieses neue Verständnis in den Sitzungen mit dem Ego-Selbst jedes Klienten geteilt wurde, nahmen sie einen tiefen Atemzug und seufzten in einen tiefen unverteidigten Zustand der Entspannung. Es war der Beginn einen Atemraum einzufordern, zwischen ihren mit dem Ego identifizierten und dem essentiellen [oder Kern-] Selbst als eben nicht ein und dasselbe zu sein.

 

Damit beginnen einen Wandel in der Beziehung zu haben, die ihr mit eurem eigenen Ego habt...

Schritt 1: Erkennt, dass euer essentielles Selbst jenseits jeder Assoziation existiert, die ihr mit dem Ego als eurem "Selbst" gabt. Also welche Gewohnheiten oder begrenzenden Überzeugungen ihr in dem Prozess der Veränderung und des Wachstums auch gehen lasst, es bedroht oder vernichtet nicht euer essentielles Selbst.

Schritt 2: Erkundet, wo ihr steht

Fragt euch selbst "Welche Überzeugungen habe ich, bei denen das Ego betroffen ist? Wie ist meine derzeitige Beziehung mit meinem Ego?

Schritt 3: Trefft eine Entscheidung. Setzt eine klare Absicht.

Wie würdet ihr es gerne haben, dass eure Beziehung mit eurem Ego aussehen soll? Allem Wachstum geht eine Absicht voraus. Zum Beispiel: "Ich beabsichtige zu lernen wie eine gesundere, mehr kooperative Beziehung mit meinem Ego aufzubauen ist."

Schritt 4: Lasst euer Ego wissen...

dass ihr nicht länger versuchen werdet, es los zu werden, sondern stattdessen lernt eine gesündere und kooperativere Beziehung mit ihm aufzubauen. Helft ihm zu verstehen, dass es ein gesundes Mitglied eures inneren Teams ist — nicht jedoch das ganze Team. Und dass ihr zusammen sogar noch größere Dinge erschaffen, für euer Leben erschaffen könnt und es wird sogar noch wertvoller für euch werden.

Schritt 5: Integriert diese neue Realität und Absicht

Setzt euch für ein paar Momente an einen stillen bequemen Ort, an dem ihr nicht gestört werdet. Kerzenlicht und sanfte Meditationsmusik können zur Erfahrung betragen. Entspannt euch mit ein paar tiefen Atemzügen in euren Bauchraum. Dann überkreuzt euren linken Fußknöchel über euren rechten und euer linkes Handgelenk über eure rechtes. Bringt euren Daumen und Zeigefinger zusammen, wie ihr es in der Meditation machen würdet. Bringt die Spitze eurer Zunge an die Decke eures Mundraums. Mit geschlossenen Augen dreht euren Blick nach unten und innen und atmet sanft. Entspannt euch in dieser Position für 2-5 Minuten und lasst zu dass dieses neue Verständnis in euer Nervensystem integriert wird. Nachdem ein paar Momente vergangen sind, kehrt sanft in eine normale Sitzposition zurück und achtet darauf, wie sich euer Körper jetzt fühlt. Nehmt euch die Zeit dies im Verlauf eurer Woche auszuprobieren; es ist eine großartige Möglichkeit Stress loszulassen.

Akzeptiert und ehrt den Ort, an dem ihr seid und wisst, dass "wo ihr seid nicht dasselbe ist wer ihr seid". Und aus diesem Ort des Akzeptierens, wo ihr in der Gegenwart seid — können Traktion und Momentum dafür gewonnen werden, um in den Dienst eurer Zukunft gestellt zu werden.

 

Copyright 2008-2010 Deborah Ann McCrea. All rights reserved.


Über Deborah Ann McCrea

Deborah Ann McCrea

 

Deborah McCrea ist seit über 14 Jahren eine Energietherapeutin in privater Praxis in Toronto,
mit einem Abschluss der Barbara Brennan School of Healing, Kanditatin eines Bachelor in Heilungswissenschaften und ein Absolventin des Ontario College of Art.

Ihr Lehren und Heilpraxis, Strahlen ~ Kommunikation & persönliches Wachstum sind dem Helfen von Menschen gewidmet, mitfühlend ihre wahren inneren Gaben und Geschenke zu reintegrieren und aufzudecken. Heilen in jeder Region unserer Leben bringt Transformation zu allen Teilen. Für weitere Informationen kontaktiert Deborah unter 416 786-8844 oder d.mccrea@rogers.com









Spirit of Maat Artikel von Deborah Ann McCrea auf Deutsch:

Januar 2011: Das Ego heilen: Gen 2012