|
Von Mayte Abad Morente
Normalerweise suchen wir am Anfang unseres Prozesses des spirituellen Erwachens nach Antworten auf unsere Fragen außerhalb von uns, statt im Innen. Anstatt nach Gott in unserem Inneren zu sehen, suchen wir Gott im Außen. Wir versuchen einen spirituellen Meister zu finden, einen Guru, Prediger oder jemand, der uns die Wahrheit offenbart. Wir wollen, dass jemand uns unseren Weg zeigt, und uns lehrt, uns spirituell zu entwickeln.
So oft weiß der Lehrer, den wir wählen, sogar weniger als wir selbst. Während wir auf diese äußeren Lehrer hören, werden wir für unseren inneren Lehrer taub. Dann folgen wir unserer inneren Stimme nicht, und wir öffnen uns nicht für unser höheres Selbst (dem göttlichen Teil in unserem Inneren). Wir holen blind aus.
Wir müssen einfach nur in uns selbst suchen und die Hilfe, die wir brauchen, wird sich entlang unseres Weges einfinden.
Am Anfang ist das Spüren von subtilen Energien — den Energien von Engeln, oder Wesen die in bedingungsloser Liebe schwingen — reichlich schwierig. Wir bemerken ihre Gegenwart kaum, wenn wir in unserem Versand sind, bei unserem internen Geschnatter.
Die Energien der Wesen von Santería, Umbamba, Voodoo, etc., die dichteren Energien der Orishas (Afroamerikanisch-kubanische Gottheiten) sind so viel einfacher wahrzunehmen und zu fühlen. In unserer 3D Welt, in dieser polarisierten Wirklichkeit, funktioniert "zu sehen ist zu glauben" so gut.
Die Orishas, mit ihren schweren Energien, sind für Menschen, die nur Erfahrungen mit materiellen Dingen hatten, so einfach zu hören, sehen, oder spüren. Außerdem sind die Ergebnisse ihrer Eingriffe offensichtlich, selbst wenn die Menschen sie nicht wahrnehmen. Ein Santero (eine Art Priester in dieser Religion) kann zum Beispiel eine Art Bearbeitung durchführen, um jemand von einer ernsthaften Krankheit zu heilen und es scheint sofort und auf wunderbare Weise zu wirken. Jeder ist von Wundern beeindruckt.
Wir müssen im Gedächtnis behalten, dass die Orishas ihre eigene Agenda haben, ihre eigene Persönlichkeit und üblicherweise keine Energien der bedingungslosen Liebe sind. Sie tun etwas im Austausch für etwas (anderes). Wenn wir zu ihnen gehen, kann es sein, dass wir den Weg unsere Seele nicht respektieren und es für uns schwerer wird, die Lektion, die wir gewählt haben, zu lernen.
Wenn ihr seht, wie ein Orisha in den Körper eines Mediums kommt, dann könnt ihr die Veränderung in dieser Person mit euren eigenen Augen sehen. Die physischen Charakteristiken, die Gesten, die Stimme, alles verändert sich und manchmal hat das Medium übernatürliche Stärke. Wenn ihr dies seht, glaubt ihr, und nach und nach betretet ihr diese "Welt".
Einmal hörte ich einen Satz: "Magie ist wie ein Ozean, vielleicht lebt ihr in der Wüste und glaubt nicht an den Ozean, aber wenn ihr an die Küste geht, und in den Ozean hinein watet, werdet ihr sicherlich nass werden."
Wenn ihr mit Santería arbeitet, ob ihr die mit ihrer Ausübung assoziierten Instrumente nutzt oder nicht (Altar, Orakelzeichen, Glasperlenhalsketten), ihr erzeugt Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten gegenüber den Orishas und ihren verwandten Geistern. Und mit der Zeit nimmt eure Abhängigkeit zu, und eure Freiheit nimmt ab.
Ich spreche aus meinem Blickwinkel und meiner Erfahrung. Die Energien der Santería erinnern mich an die hier in Spanien in den Wirbeln der Kathedralen und anderer Gebäude eingefangenen Energien. Wir Menschen haben für viele, viele Jahre, um unsere eigenen Zwecke zur erreichen, zu diesen Wesen gebetet, Bitten an sie gerichtet und Verträge mit ihnen geschlossen. Wenn wir dies getan haben, war nicht immer bedingungslose Liebe in unseren Herzen. Wir haben nach Außen zu diesen Wesen sowohl um Rache als auch um Heilung gerufen. Wir haben inständig darum gebeten, dass unsere Liebe von Anderen erwidert wird, oder dass sich unsere Situation verbessert und Hindernisse ausgeräumt werden.
Es ist Zeit zu unserem göttlichen Teil aufzuwachen. Es ist Zeit bedingungslos zu lieben und in unseren Herzen zu leben. Es ist nicht Zeit zu kämpfen und abzulehnen. Wir müssen diese Energien loslassen, und ihnen die Erlaubnis geben, ihrem spirituellen Pfad zu folgen, so dass sie sich entwickeln können. Wir können sie nicht mit unserer Macht und unseren Aufgaben beladen.
Jeder möchte sich entwickeln, aber ohne Anstrengung entwickeln, ohne sich die Zeit zu nehmen, ohne Veränderung... und dieser Weg funktioniert nicht. Wir müssen auf unsere Seele hören und unserem Herz folgen. Im Inneren unseres Herzens ist nichts von uns getrennt. All die Schöpfung ist EINS, und jeder von uns ist hier her gekommen, um dem Leben die Chance zu geben wieder bewusst EINS zu sein. Mögen wir, jeder von uns, versuchen unseren Teil zu tun und mit der Arbeit fortfahren.
Aroha tino nui (auf Maori, die größte bedingungslose Liebe)
Mayte Abad Morente
8mayte@gmail.com
Über Mayte Abad Morente
Mayte Abad Morente wohnt in Spanien. Sie ist eine Reiki Meisterin (Tibetan Usui) und Übersetzerin (Englisch-Spanisch). Ihre Reisen und Studien bei esoterischen Lehrern und einheimischen Ältesten prägen ihr Schreiben und ihre Übersetzungen. Sie hat über Engel studiert, Devas, Spirits und Intelligenzen der Natur, heilige Geometrie, Energie, Reiki, Rebirthing, Ho’oponopono, Meditation, Channeling und verschiedene Therapien. Sie hat einige Artikel und Essays von Norma Gentile übersetzt und die Übersetzungen von zwei Büchern von Drunvalo für die zweite spanische Ausgabe durchgesehen, “Die Blume des Lebens Teil 1” und “Aus dem Herzen leben”, die bei Teohua veröffentlicht wurden, sowie diverse DVDs die bei Conchita Castellanos und Teohua veröffentlicht wurden.
Für Anfragen über ihre Dienste sendet bitte ein Email an: 8mayte@gmail.com
Mayte Abad Morente mit Drunvalo Melchizedek
Spirit of Maat Artikel von Mayte Abad Morente auf Deutsch:
April 2009:
Indigene Wurzeln in Spanien
Juni 2009:
Die Energien der Santería
Juli 2009:
Erschaffen mit = Mit-Erschaffen
Oktober 2009:
Zusammensein mit den Waitaha in Neuseeland 2009
November 2009:
Spirituell Sein
|