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> MA'AT MAGAZIN > Juni, 2009 > Eine Reise zu den Hopi Mesas
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Eine Magical Mystery Tour — Eine Reise zu den Hopi Mesas (A Magical Mystery Tour — A Trip to the Hopi Mesas)

Von John Nakagawa

An einem freien Nachmittag während der "Rückkehr der Ahnen" entschlossen wir uns die Hopi Mesas als einfache Individualtouristen zu besuchen. Es war Samstag der 25.April, und die Versammlung Die Rückkehr der Ahnen bei den Hopi Mesas war für diesen Tag abgesagt. Ich war mir der politischen Probleme bewusst. Ich hörte eine Frau aus unserem Bus erzählen, dass sie von einem Hopi bei der Grand Canyon Sonnenaufgangszeremonie eine persönliche Einladung erhalten hätte, und dass der Hopi sagte ihre Gruppe wäre ebenfalls zu einem Besuch eingeladen. Außerdem hatte ich die Hopi Mesas viele Jahre vorher als Individualtourist bereist. Also rechnete ich mir aus, dass es eine gute Sache wäre, diesen Besuch zu machen. Ich diskutierte dies mit meinen Reisebegleitern und wir waren uns einig.

Aaron und ich saßen an diesem Tag am Hotelparkplatz fest. Aaron versuchte nach New York zu fliegen, um zurück zu seinem College Abschluss zu kommen. Ich sollte ihn von Sedona nach Phoenix fahren. Wir konnten keinen Bus von Tuba Stadt nach Phoenix finden, also überlegten wir, dass er einfach am nächsten Tag fliegen würde. Die Mehrheit unserer Gruppe war bereits zu den Navajo Territorien los gefahren. So waren wir also gestrandet und wanderten in Tuba Stadt um einen Parkplatz, ohne etwas zu tun zu haben (ha, ha, vergebt das Drama) Aber welches "Glück" hatten wir, denn Aaron traf zwei wunderschöne Frauen, die aus Santa Cruz kommend in den Parkplatz fuhren. Sie luden uns auf eine Spritztour ein. Wir fuhren zuerst zu den Navajo Territorien. Als wir dort ankamen, war bereits alles vorbei. Also beschlossen wir vier, nach einer kurzen Diskussion, zu den Hopi Mesas aufzubrechen.

Ich hatte eine Freude Casey dabei zu beobachten, wie sie uns in ihrem Wagen mit Gangschaltung zu den Hopi Mesas fuhr, während Moira uns aus ihrem Maya Buch vorlas. Es war außerdem eine Freude die beiden Frauen bei ihrer Zusammenarbeit zu beobachten, in der sie ihre jeweilige Intuitionen diskutierten und dann ihre kombinierte Intuition nutzten, um Entscheidungen zu treffen und zu navigieren. Ich half vom Rücksitz beim navigieren mit meinem Computer und Google Maps. Wir hatten eine Menge zu essen und zu trinken im Wagen und eine wunderbare Unterhaltung. Es war der Maya Tag "K'at". Ich fühlte mich, als ob wir uns von Hindernissen und Problemen befreit und gute Dinge herein gebracht hatten.

Die erste Stelle, die wir besuchten, war das Besucherzentrum der zweiten Mesa. Ich ging hinein und mir wurde gesagt: "Wir führen in 5 Minuten erstmals ein ganz neues Center Video vor, wollt ihr es ansehen?". Wir alle bemerkten die Synchronizität und ich fühlte mich auf dem richtigen Pfad und willkommen geheißen. Viele Hopi sahen sich das Video an und danach hatten wir einige Erfrischungen. Ich hatte einen großen Salat mit Gurken und Zwiebeln. Dann sprachen wir mit dem Tourguide darüber, was wir auf den Hopi Mesas besuchen sollten. Sie zeigte uns, wie wir auf die Spitze der zweiten Mesa gelangen konnten und wies uns darauf hin, dass es sehr windig war. Es war sehr windig! Wir kamen an die Spitze, auf der es einen großen flachen Felsen gab. Die Aussicht war unglaublich. Wir setzten uns hin, hielten uns and den Händen und hielten eine kleine Mediationszeremonie ab, um dabei zu helfen, die Dinge besser zu machen. Wir führen die "Im Herzen leben" Meditation aus Drunvalos Buch durch und die beiden Frauen führten uns durch eine ihrer Meditationen.

Dann fuhren wir ein Stück um den dritten Mesa herum, bis unser Wagen von einigen bellenden Hunden angehalten wurde, die uns nicht vorbei lassen wollten. Um eine lange Geschichte kurz zu machen, als die Hunde bellten, kam eine Frau zu uns heran und fragte uns, ob wir ihr dabei helfen würden, ihren Wagen auszugraben, der im Sand steckte - wir sagten OK und parkten unseren Wagen. Die Frau führte uns zu einem Schuppen. Das nächste was ich weiß ist, dass uns Großvater Martin Schaufeln in die Hand gab. Im Alter von 86 Jahren machte Großvater Martin aktiv am Ausgraben und Anschieben des Wagens mit. Ich war beunruhigt wegen seiner Gesundheit und versuchte ihn dazu zu bringen, sich hinzusetzen und uns graben und schieben zu lassen. Aber das wollte er nicht. Er begab sich direkt unter den Wagen und grub und schob - "Schiebt, Schiebt!" sagte er.

Mir wurde nahegelegt, den festsitzenden Wagen zu fahren (haha, wo ich doch von Menschen komme, die die Bewahrer des Wassers sind). Nachdem ich Drunvalos Buch "Die Schlange des Lichts" gelesen hatte, glaube ich, dass es Zeit ist, dass die Frauen die Führung übernehmen. Also schlug ich vor, das Casey fahren solle. Casey "fuhr göttlich eingestimmt" und brachte uns genau zum richtigen Platz zur richtigen Zeit. Eine Minute früher oder später und wir hätten die Frau mit dem festsitzenden Wagen verpasst.

Unser erster Versuch schlug fehl. Ich erinnerte mich daran, dass ich zwei Holzbretter in perfekter Länge und Breite an ein Haus gelehnt gesehen hatte. Vorher hatte mir meine Intuition schon gesagt, ich solle sie nehmen, aber ich hatte nicht auf sie gehört. Ich ging zurück, um sie zu holen, Ich lernte auf meine Intuition zu hören, und das es Verstand und einen kräftigen Körper braucht. Nach 45 Minuten inmitten kalter Spätnachmittagswinde, die Sand überallhin bliesen, hatten wir den Wagen heraus "Schieb! Geschoben!".

Als nächstes wurden wir in Großvater Martins Haus eingeladen. Ich wusste nicht wer er war, bis mir die Frau sagte, dass er der Bewahrer der Hopi Prophezeiungen sei. Wow! Dann fühlte ich mich, als ob wir beeindruckend waren. Im Laufe des Restes der Reise erfuhr ich mehr über ihn. Am nächsten Tag nahm Drunvalo unsere Gruppe zu einer Wanderung mit und sagte etwas zur Auswirkung "Großvater Martin ist einer der wichtigsten Hopi Ältesten". Meine Kinnlade fiel mir herunter. Ich hob meine Hand und sagte kleinlaut: "Wir haben letzte Nacht in Großvater Martins Haus geschlafen".

Nachdem ich nach Hause zurückgekehrt war sah ich mir ein Internet Video an, das besagte: "Der Älteste der Maya und Hopi Don Alejandro und Großvater Martin umarmten sich bei der "Rückkehr der Ahnen" und erfüllten eine 500 Jahre alte Prophezeiung, dass der Adler und der Kondor zusammenkommen würden." Ich dachte für mich, wir waren auf einem Parkplatz gestrandet und dann dieses große Abenteuer!

Großvater Martin konnte nicht so gut hören, also schrieben wir die Worte auf ein Stück Papier und er würde uns antworten. Er fragte uns, ob wir zusammen Abendessen wollten. Er sagte "Niemand besucht mich". Es fühlte sich einsam an. Er bat uns, Nahrungsmittel zu holen und sie zum Abendessen mitzubringen. Wir sagten ihm, dass wir eine Menge zu Essen im Wagen hätten. Wir holten es und fühlten uns richtig gut dabei, das Abendessen gemeinsam vorzubereiten. Es sah so schön auf dem Tisch aus. Ich wollte es gar nicht mehr essen.

Während wir das Abendessen vorbereiteten, ging Großvater Martin weg, um etwas zu holen. Er kam zurück mit Sprite Soda und Keksen. Er stellte die Dosen ab und sagte ‚Limo'. Statt heiligem Korn oder so etwas, Limo und Kekse. Es war eine tiefempfundene Geste, Großvater wollte, dass wir etwas Freude beim Essen und Trinken haben. Ich trank das Soda und aß einen Keks. Dann, für einen Moment hielt ich inne, ich fühlte mich wieder wie ein Kind. Ein Kind, das von seinem Großvater geliebt wird. Alle meine Probleme verschwanden und alles erschien so einfach.

Nachdem Essen baten wir ihn, uns eine Geschichte zu erzählen. Er stotterte, während er uns Geschichten erzählte. Er zeigte hinter sich und erwähnte, dass dort Energien seien, die ihn beunruhigten. Ich spürte ein Gefühl von Wertschätzung und Traurigkeit. Ich gab ihm, in der Hoffnung er würde helfen, meinen "Spurling Harmonizer". Er zeigte uns das Buch Cycles (Zyklen) von Alta Reynolds. Er zeigte uns farbenfrohe Maya Zeichnungen und zwei kleine Steintafeln mit "Hightech" Ätzungen. Während er die Zeichnungen beschrieb, zeigte er auf eine Figur und sagte "Christopher Columbus". Er zeigte auf andere Symbole und sagte, dass, wenn wir "schlecht" würden, China und Russland in den Krieg ziehen würden. Er sagte uns, wir sollten "die Four Corners überprüfen". Und uns nach einer großen Klärung umsehen, wenn wir sie sähen, wurden wir die erkennen. Mein Zimmergenosse Sylvain besuchte die Four Corners nach unserer Reise und ich warte darauf, von seinen Abenteuern zu lesen!

Früher an diesem Tag war uns im Besucherzentrum gesagt worden, dass wir keine Photos machen sollten. Nachdem ich ihm für ungefähr eine Stunde zugehört hatte, erkannte ich, dass ich mir nicht alles merken konnte. Dies waren wichtige Themen und ich sagte zu mir " Ich sollte dies dokumentieren". Ich sammelte meinen Mut zusammen und fragte ihn respektvoll, ob ich ein paar Bilder machen könne. Er lachte und fragte "Hast du eine Kamera?". Scherzend antwortete ich "ja". Er antwortete "Dann nimm sie auf". Als die Geschichten vorbei waren sagte er uns "geht sie jedem erzählen".

Am Ende dieses Abends schliefen wir auf seinem Fußboden und der Couch. Ich ging hinaus in die kühle Nacht uns sah mehr Sterne als ich sie jemals gesehen hatte. Am nächsten Morgen kam ein Freund seines Nachbarn vorbei und schoss diese Fotos von uns. Wir räumten auf und er lachte, als ich den Boden wischte. Er lud uns ein jederzeit zu einem Besuch zurück zu kommen. Ich erkannte die Wichtigkeit einander zu "besuchen". Als wir abfuhren, fühlte es ich wie Erntedank im Mai an.

Die Mitglieder meiner Tourgruppe waren aus der ganzen Welt. Es war eine Freude dem internationalen Geschnatter in unserem großen weißen Bus zuzuhören. Ich lernte auf polnisch Danke zu sagen "Dziekuje" und auf Holländisch Hallo. Ich bekam wirklich ein "Gefühl" von Hola. Beim Frühstuck grüßten die spanisch Sprechenden jeden mit einem so enthusiastischen "Hola!". Ich fühlte mit so warm gegrüßt, dass ich damit begann im Gegenzug auch "Hola!" zu sagen. Es ist fantastisch wie verschieden und ähnlich wir sind. Ich war beeindruckt von der Arbeit, der meine Mitreisenden in ihren jeweiligen Ländern nachgingen. Im Herzen leben ist ein gemeinsames Ziel. Ich bin in Hawaii geboren und aufgewachsen und fühle mich Lemuria sehr nahe. Auf der Visitenkarte einer Frau aus Ungarn war zu lesen Lemurianawakening.com und "Lass dein Herz dich leiten". Es hat mich umgehauen.

Auf die Mitte der Versammlung zu fühlte ich mich ein wenig entmutigt. Zum Ende hin war die Hoffnung zurückgekehrt. Für mich war die Rückkehr der Ahnen ein internationaler spiritueller Austausch der Ältesten, der guten Zeiten, die unsere Gruppe zusammen hatte, ein großer weißer Bus und das einfache Wunder von Limo und Keksen.

 

Für detaillierte Beschreibungen der Geschichten und weitere Informationen besucht den www.worldviewzmedia.net Blog.




Über John Nakagawa

Geboren und aufgewachsen in Hawaii, hat John Nakagawa einen BS in Aerospace Engineering von der Universität von Südkalifornien. Bis 1995 arbeitete als Raketenwissenschaftler und Flugbahnspezialist. Sein spiritueller Pfad eröffnete sich ihm 1993 und er ist seitdem immer seinem Herzen gefolgt.

Als Kampfkünstler, Musiker und Tänzer kann John auf seiner Website gefunden werden www.lemurianawakening.com oder unter www.worldviewzmedia.net/profile/John Nakagawa. Er kann auch unter jemn80@aol.com erreicht werden, oder unter (001) 714-878-3710.




Spirit of Maat Artikel von John Nakagawa auf Deutsch:

Juni 2009: Eine Magical Mystery Tour: Eine Reise zu den Hopi Mesas

Juli 2009: Weitere Erinnerungen an die Ahnen

August 2009: Das Lemurianische Erwachen

Oktober 2009: Wiedererwecken alter Erinnerungen - die Versammlung der Waitaha Familie