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Von Stephen Thomson
Im Laufe der letzten paar Jahre ist so vieles im Spirit of Ma'at Magazin zu dieser speziellen Ära geschrieben worden, einschließlich diesem Jahr und dem Nächsten. Bis jetzt konnte das Meiste, worüber wir gesprochen haben nur spekulativ sein, kombiniert mit innerer Führung und den Informationen, die wir von den Weltführern unserer spirituellen Gemeinschaften erhalten haben. Jetzt, nachdem wir in die potentesten Phasen dieser Periode eingetreten sind, können wir einen eigenhändigen Blick darauf erwarten, wie sich diese Energien zu manifestieren beginnen. Dies wird in Veränderungen resultieren, die in unseren Leben geschehen, und überall auf dem Planeten. Teilweise wird das, was wir erleben, innerhalb eines physischen, mentalen, emotionalen oder spirituellen Kontextes sein. Die physikalischen Manifestationen dieser Energie geschehen bereits, zum Beispiel mit den unglaublichen Umweltschäden, die aus dem Ölteppich im Golf von Mexiko herrühren. Was es an uns bleibt, uns auf einem persönlichen Level anzusehen ist, was die Veränderung in der Erdenergie für uns bedeuten wird, und wie sie unsere Überzeugungen beeinflusst.
Eine der wichtigsten im Bezug zum Heute zu erinnernden Sachen ist es, dass wir in ein Feld der Energie eintreten, das bemerkenswert verschieden zu den vergangenen paar Jahren ist. In der Vergangenheit wurde unser Planet von einer Energie geprägt, bei der es mehr um Gedanken und Ideen ging. Jetzt sind wir in einer Periode, in der wir uns dazu aufgerufen finden, etwas deswegen zu unternehmen, was wir gedacht und geglaubt haben. Unsere Zeitperiode auf der Erde ist durch ewig sich ändernde Zyklen geprägt, die zu der Motivation und Kulisse für unser Fortschreiten als spirituelle Wesen werden und zur Basis für unser sich entfaltendes Bewusstsein. Im Kern dieser Reise liegen unsere Überzeugungen, diejenigen, die unsere Werte formen und die Weise beeinflussen, in der wir uns durch die Welt bewegen. Sie sind ebenso der Antrieb und die Motivation hinter den Handlungen, die wir jeden Tag unternehmen. Wir könnten sagen, dass die Veränderungen in unseren Leben von den Ereignissen in der äußeren Welt kommen. Eine genauere Aussage ist, dass wir die Welt um uns herum basierend auf unseren sich wandelnden Überzeugungen wahrnehmen. Was wir glauben, hält den Schlüssel zu der Tür unseres Verständnisses, nicht nur dazu, wie das Universum in dem wir leben funktioniert, sondern auch dem Zweck unserer Leben.
Der motivierende Faktor hinter unserer spirituellen Reise sind die Überzeugungen, die wir halten und die Art und Weise, wie wir diese Überzeugungen in unsere täglichen Leben integrieren. Dies ist die Basis für die andauernde Ausdehnung unseres Bewusstseins. Als spirituelle Menschen sind wir auf einer Suche uns selbst unsere Überzeugungen zu beweisen. Wir wollen wissen, dass das, was wir glauben, real ist. Es ist so viel für jeden von uns daraus zu gewinnen, unsere Überzeugungen als einen regelmäßigen Teil unserer spirituellen Praxis zu untersuchen. Dies ist eine der Weisen, in denen wir unser Wachsen sichern und dadurch zu der spirituellen Person werden, die wir zu sein erstreben. Ob wir eine bewusste Anstrengung machen. dies zu tun, oder nicht, das Leben wird uns sicherlich Situationen präsentieren, die uns dazu auffordern werden, diesen Schritt zu machen. Die Erfahrung, uns unseren Überzeugungen zu stellen, mag aus verschiedenen Richtungen kommen und in verschiedenen Formen. Es sind Lebensereignisse, wie der Tod eines geliebten Menschen, die Geburt eines Kindes, oder das Ende einer Beziehung, die unsere Überzeugungen in den Fokus bringen. Wir tendieren dazu innezuhalten, und zu hinterfragen, wo wir in Bezug auf unsere Überzeugungen stehen, wenn sich das Leben außer Kontrolle anfühlt oder wenn wir nicht das bekommen, was wir wollen.
Welche Energie oder Bemühung erschaffen unsere Überzeugungen im Kontext unserer persönlichen Bedürfnisse als spirituelle Menschen? Mit anderen Worten, unterstützen unsere Überzeugungen unser Wachstum und unser sich ausdehnende Bewusstsein? Oder halten sie uns an Ort und Stelle und hindern uns daran, dass das Wachstum das wir wollen, eintritt? Es gibt zwei Seiten unserer Überzeugungsstruktur. Eine ist die aktives, dynamisches Wachstum unterstützende Energie, die aus unseren Überzeugungen stammt. Aus der einen Hand können wir wählen unsere spirituellen Überzeugungen als ein spirituelles Werkzeug zu halten, damit es uns dabei hilft unseren Weg durch den Tag zu machen. Und es gibt einen Teil unserer Reise, der es erfordert, dass wir dies machen. Zum Beispiel wohnen die Überzeugungen, die die Form unseres moralischen Kompasses annehmen, welcher unseren Sinn für richtig oder falsch erschafft, sicherlich im Reich des Intellekts. Jedoch auf der anderen Seite dieser Münze ist die Stagnation, welche auftreten kann, wenn wir fortfahren an einer Überzeugung festzuhalten, lange nachdem sie nicht mehr zu dem passt, wer wir geworden sind. Im Prozess des spirituellen Pfades geht es um das andauernde Bedürfnis das zu hinterfragen, wovon wir überzeugt sind. Der nächste Schritt ist das Ersetzen von Allem, das veraltet ist, mit Etwas, das besser unterstützt, wer wir werden.
Was ich gleich mit euch teilen werde, ist die Synthese aus Gesprächen, die ich in den letzten Wochen mit einer Anzahl Menschen gehabt habe. Diese Gespräche gehen mit den Themen um, denen wir oft in Bezug auf unsere Überzeugungsstrukturen gegenüberstehen. Diese Zeit scheint mir eine dieser Perioden zu sein, in denen Klarheit in unsere Leben kommt und wir einen laserscharfen und objektiven Blick darauf erhalten was wir machen, und den Einfluss, den die Überzeugungen haben, die wir halten. Mehrere Menschen haben sich an mich in Bezug auf ihre lang gehaltenen Überzeugungen darüber gewandt, was sie in ihrem Leben erreichen wollten. In den letzten paar Monaten haben sich ihnen die Gelegenheiten präsentiert, einen Schritt nach vorn zu machen und ihre Überzeugungen zu manifestieren. Ihnen wurde die Gelegenheit präsentiert eine Überzeugung in selbst erlebtes Wissen zu übersetzen, nur um zu erkennen, dass sie nicht bereit waren den Schritt zu machen, oder dass sie nicht wirklich die Veränderungen machen wollten, die dazu für sie erforderlich waren. Eine Person sagte zu mir, "Ich lebe in einer Welt an die ich nicht länger glaube, und für die ich nichts mehr empfinde."
Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit meiner 87 jährigen Mutter, das mit einem ganzen Spektrum an Emotionen eingefärbt war. Es war ein hektisches Gespräch. Sie wollte mir davon erzählen, was sie glaubte und von dem Raum, den die Überzeugungen in ihrem Leben einnehmen. Sie und mein Vater müssen aus ihrem Heim nach fast dreißig Jahren in eine förderlichere Lebensumgebung umziehen. Dies ist zu einer entscheidenden Zeit in ihrem Leben geworden, einer, die eine Menge an Vertrauen in ihre Überzeugungsstrukturen erfordert. Bei diesem Umzug geht es auch darum, dass ihr Leben zu einem Ende kommen wird. Es ist eine dieser Zeiten, denen wir früher oder später gegenüberstehen werden, wenn die Ereignisse dazu aufrufen unsere Überzeugungen zu hinterfragen, und wir einen näheren Blick darauf zu werfen haben. Als das Gespräch weiter ging, wandte sich das Thema mir zu und was ich ihr über meine Studien mitgeteilt habe, und was ich glaube. Ihr Ton wurde wütend und ihre Worte intolerant und darauf insistierend, dass ihr Weg der einzige zu glaubende Weg war. Ihre Worte waren zu anderen Zeiten begeistert für mich gewesen. Zu dieser Zeit und unter den derzeitigen Umständen wusste ich, dass sie nicht zu mir oder von mir sprach. Sie brauchte es, sich selbst darüber reden zu hören, was sie glaubt, weil sie all die Unterstützung braucht, um durch die nächsten Monate ihres Lebens zu kommen. Was sie wollte war etwas, was ich ihr nicht geben konnte. Sie ist die Einzige, die sich ihrer Überzeugungen sicher sein kann. Niemand sonst kann dies für sie tun.
Ein anderes Beispiel für unser Bedürfnis nach Beweisen für unsere Überzeugungen schließt das Turiner Grabtuch ein. Vor vielen Jahren reisten Freunde von mir nach Turin um es zu sehen, als es zum letzten Mal ausgestellt wurde. Dies war bevor die Kohlenstoffdatierung nahelegte, dass das Tuch nicht das von Meister Jesus war, wie geglaubt wurde. Die Warteschlange war bis zu der Basilika, in der das Tuch ausgestellt wurde, vier Stunden lang. Wie mir meine Freunde erzählten, warteten sie im Regen und kamen langsam auf ihrem Weg bis zum Eingang voran. Am Eingang, und als sie in die Basilika eintraten, erlebten sie Menschen die in Tränen ausbrachen, noch bevor sie &uunl;berhaupt den Ort des Tuches erreichten. Meine Freunde fingen an die Menschen zu fragen, was sie fühlten und nach dem Grund für die tiefe emotionale Reaktion darauf, dort zu sein. Mehrere Menschen teilten ihre Hoffnung mit, dass das Tuch zu sehen jeden Zweifel in ihnen an Jesus zu einem Ende bringen würde und beweisen, dass er real war.
Es gibt noch ein anderes zeitgenössisches Thema, bei dem es um Überzeugungen geht. So viele von den Baby Boomern, die für so viele Jahre hart gearbeitet haben, und für die Pensionierung angespart, haben all ihr für die Zukunft zurückgelegtes Geld verloren. Die Überzeugung hinter ihrem alltäglichen harten Arbeiten und Geld sparen war es, dass dies eine erfreuliche und leichte Pensionierung sichert. Nach den letzten paar Jahren und der derzeitigen unvorhersagbaren finanziellen Zukunft unserer Welt, haben so viele Leute ihren Glauben daran verloren, dass ihr Traum zur Realität werden wird. Die Menschen ziehen ihre Pensionierung vor, in einigen Fällen werden sie dazu gezwungen weiterzuarbeiten. Die Frage, der viele von uns jetzt gegenüber stehen ist, was bezüglich die Zukunft zu glauben ist.
Es gibt einen Prozess, den wir beginnen können in unsere Leben rund um unsere Überzeugungen zu integrieren. Wir können damit anfangen, indem wir die bewusste Anstrengung unternehmen, auf unsere Selbstgespräche zu hören. Welche Gespräche haben wir mit uns selbst, während wir uns durch unseren Tag bewegen? Wie spiegeln die Dinge, die wir zu uns sagen, unsere wahren Überzeugungen wieder? Glauben wir überhaupt die Dinge, die wir sagen? Oder fahren wir fort uns selbst Dinge zu sagen, die einfach nur leichter zu wiederholen sind, anstatt das Bedürfnis dafür zu riskieren, Veränderungen in unseren Leben vorzunehmen. Wenn wir anfangen in den Begriffen unserer Überzeugungen zu denken, beginnen Dinge zu geschehen. Wenn wir uns durch unseren Tag bewegen, unser tägliches Leben von einem Ort des uns unserer Überzeugungen bewusst Seins leben, werden wir stärker und unsere Leben gewinnen eine neue Klarheit und Fokus. Es ist wie eine Wand zu bauen. Wenn wir einen weiteren Stein hinzufügen, der davon kommt unsere Überzeugungen zu hinterfragen, werden wir stärker. Der Akt des in unserem sich ausdehnenden Bewusstsein fliessend zu sein, Glaubensstrukturen zu entlassen und ewig ausdehnend zu werden, gibt uns weitere Schritte auf unserem Pfad. Dies öffnet die Tür zu höherem Wissen und Verständnis. Wenn alles gesagt und getan ist, müssen wir unseren Überzeugungen erlauben, uns zu unserer Wahrheit zu führen.
Für nur eine Minute lasst uns einfach dahin zurückgehen, wo wir begonnen haben. Die in den nächsten paar Monaten zu erinnernde wichtige Sache ist, dass Erdenergie verfügbar ist, um uns dabei zu unterstützen einen wirklich klaren Blick auf unsere Überzeugungen zu erhalten. Dies könnte durch Gespräche mit anderen geschehen oder durch etwas, was wir sehen oder hören. Wenn wir durch unseren Tag mit diesem Fokus im Vordergrund unseres Geistes gehen können, und wir auf unsere Welt in diesem Kontext sehen, dann haben wir die Gelegenheit einige wirklich unglaubliche Geschenke zu erhalten.
Hier sind ein paar Fragen für euch, zum Tagebuch schreiben, meditieren oder darüber beten:
Was ist die Quelle unserer Überzeugungen?
Was glaubt ihr, ist der Zweck eurer Reise in diesem Leben?
Könnt ihr an eine persönliche Überzeugung denken, die sich in eine andere Überzeugung transformiert hat? Ist diese ursprüngliche Überzeugung noch glaubhaft? Wenn nicht, habt ihr sie losgelassen?
Denkt ihr, dass wenn sich eure Überzeugungen wandeln, ihr in eurem äußeren Leben gewisse Handlungen zu unternehmen habt?
Eure Kommentare und Fragen sind willkommen. Bitte schreibt mir per Email an Steve@stephenthomson.net oder besucht meine Website www.StephenThomson.net. Ihr könnt mein Buch The Secret Key (Der geheime Schlüssel) kaufen, indem ihr in den Spirit of Ma'at Bookshop geht.
Über Stephen Thomson
Stephen Thomson
Steve Thomson ist Autor, Lehrer und Medium, bekannt überall in den Vereinigten Staaten. Er leitet Workshops zu metaphysischen Übungen, einschließlich Meditation, Erweiterung der psychischen Sinne, spirituelle Magie, dem Tarot, und der Kabbala. Er leitet außerdem Reisen zu heiligen Stätten rund um die Welt. Seit über 20 Jahren ist Steve Mitglied des Rosenkreuzer Ordens AMORC und war für mehr als 10 Jahre ein Student von Paramahansa Yogananda's, Self-Realization Fellowship Sein Buch mit dem Titel The Secret Key (Der geheime Schüssel) ist auch über unsere Webseite erhältlich. Er arbeitet derzeit an einem neuen Buch mit dem Titel Discovering Your Spiritual Truth — A Primer for the Path — Things to Think About, Meditate On and Journal das voraussichtlich Ende 2009 erhältlich sein wird.
Persönlich kann an Steven erreicht werden unter Steve@stephenthomson.net
oder besucht seine Website: www.stephenthomson.net
Spirit of Maat Artikel von Stephen Thomson auf Deutsch:
Januar 2009:
Transformation und diese Zeiten der Veränderung
Februar 2009:
Seid der spirituelle Meister eures Lebens
März 2009:
Meister eures Lebens sein - Fortsetzung
April 2009:
Was denkst du?
Juli 2009:
Verträge &mdash Die Samen der Seele
August 2009:
Zeit zu handeln — Mehr über 2012
September 2009:
Das Geschenk heiliger Stätten
Oktober 2009:
Die Suche nach Initiation
November 2009:
Spirituelle Klausur - ein weiterer Schritt auf dem Pfad zu 2012
Dezember 2009:
Die Magie der Wintersonnwende
Januar 2010:
Der Beginn eines neuen Jahres
Februar 2010:
2010 — Eine Zeit für eine neue Ordnung
März 2010:
Was wir von Atlantis und Lemuria lernen können — Haiti; die Atlantis Verbindung
Mai 2010:
Die spirituellen Meister treffen
Juni 2010:
Die Überprüfung unserer Überzeugungen
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