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Den Tanz tanzen (Doing the Dance)

Von Heather Fraser

Ich habe unbewusst und äußerst innig mit dem Herrn der Dunkelheit getanzt, der mich in der Vergangenheit so clever und meisterlich mit seiner Vortäuschung falscher Sicherheit verführt hatte.

Ich nehme an, dass ich genauso gewählt haben könnte, stattdessen mit dem Engel des Lichtes zu fliegen, aber der Herr der Dunkelheit hatte eine derart verlockende Präsenz, dass ich fast augenblicklich seiner verführerischen Weise anheimfiel. Seine Stimme war lauter, bestimmender und sicherlich bedrohlicher. Es war die Stimme der Angst, maskiert als Liebe. Und dennoch, da war immer auch etwas Anderes. Etwas Stilleres, Sanfteres, Freundlicheres und Tröstlicheres. Ich konnte dies spüren, wenn ich draußen in der Natur war, ein Gedicht schrieb, oder glücklich freudig allein im Erkunden meiner Welt. Aber in einer Kindheit, die aus Instabilität und Verlassen werden gefertigt war, waren diese Momente selten und kamen in großen Abständen. Und so begann meine Verbündung mit einer falschen Autorität deren Stimme so merkwürdig besänftigend war, dass sie alle Verantwortung für mein Denken übernahm, mir sagte, was ich zu tun hatte , wie auszusehen, was anzuziehen sei, wie zu arbeiten sei, wie zu leben und wer zu lieben.

Ein Leben der Getrenntheit begann fast sofort, nachdem ich angekommen war. Aber während ich mich durch viele zellulare Erinnerungen durcharbeiten musste, um sie gehen zu lassen, bin ich jetzt zu den Heiligen erwacht, von denen ich irgendwie wusste, dass sie schon immer da waren, denjenigen die immer an die Oberfläche glitten, sobald ich mir erlaubte einfach zu SEIN. Wann immer ich mir selbst erlaubte, mich genug zu lieben. Wann immer ich den Engel der Liebe durch die Risse herein ließ, die sich langsam in meinem perfekten glänzenden Panzeranzug entwickelten.

Das Sakrileg der Trennung ist einfach nur das. Ein Sakrileg. Websters Wörterbuch definiert dieses Wort als: "das Stehlen heiliger Dinge, Diebstahl oder Verletzung von etwas, das Gott gesegnet ist, missachtende Respektlosigkeit gegenüber einer geheiligten Person, eines Ortes oder einer Sache". Der Herr der Dunkelheit ist Sakrileg. Er teilt und trennt. Und dennoch war der Tanz der Verführung für mich notwendig, für alle, die diesen selben Tanz getanzt haben. Denn ohne ihn kann niemals alles, was heilig und sakral ist, gekannt, erkannt werden. Ich spreche hier von nichts Neuem. Dies ist eine Äonenalte Geschichte des Kampfes zwischen den Kräften der Dunkelheit und des Lichts, der Notwendigkeit der Dualität, so dass wir den Unterschied zwischen Richtig und Falsch (er)kennen und mit diesem Wissen, dieser Erkenntnis hoffentlich ein Leben auf der grüneren Seite des Zaunes führen.

Aber da gibt es mehr als das... viel mehr als das... da ist soo viel mehr als das. Denn zu sehen oder wählen auf einer Seite des Zauns zu leben, erzeugt immer noch einen Geisteszustand der getrennt ist. Wir sind darauf angelegt und dafür bestimmt über diesen Ort hinauszugehen. Und dies ist der Ort an den ich mich als Zuhause, als Heimat erinnere. Wir alle lebten dort in Harmonie. Es gab keine Zäune, keine Ränder, keine Grenzen, die einen geteilten Geist anzeigen. Es gab nur Göttlichkeit und die Weisheit eines offenen Herzens, indem wir wussten, dass welcherart Gedanken wir auch immer in den einen Geist einpflanzten, wir wussten, dass wir sie ebenso in das Ganze der Schöpfung einpflanzten. Dieserart hielten wir unsere heilige Macht in der höchsten Reverenz, wissend, dass se zu missbrauchen Zerstörung hervorbringen würde, Hunger, Krankheit, Krieg, Disharmonie und Ungleichgewicht. Wir wussten, dass wir die Schlüssel unserer eigenen Schöpfungen waren, und wir erschufen sie im Bildnis Gottes, denn dies brachte ein immenses Gefühl von Freude und Einssein hervor. In diesem Zustand waren wir gleich, alle waren gleich, alle waren genährt, alle wurden als heilig betrachtet und alle flogen mit dem Engel des Lichts. Wir wussten um unsere Macht und die Freiheit zu wählen, Wahlen zu treffen über das Erschaffen und wir wussten, dass dies ein heiliges Geschenk höchsten Grades war, welches nur physischen Menschen als ein Weg gegeben wurde, uns selbst als Gott zu (er)kennen und bewusst Gott zu wählen, Spirit, Einssein oder das Göttliche, wieder und wieder und wieder, nicht aus Angst oder Abtretung, sondern aus der Freude für die Art und Weise in der es unsere Herzen mit Zusammengehörigkeit und Brüderlichkeit anschwellen lässt.

Dies war keine unschuldige oder naive Sicht unsere Welt. Wir waren sowohl hoch spirituelle, als auch intelligente Wesen. Wir waren uns der Geschichten einer Welt bewusst, in der die dunklen Lords diejenigen beherrschten, die gewählt hatten ihre Macht zu missbrauchen, und ihr heiliges Geschenk zu wählen um andere zu versklaven, und indem sie dies taten eine Welt schufen, in der sie selbst versklavt wurden. Diese Geschichten wurden uns als Kinder von den Altvorderen erzählt. Wir konnten uns nicht vorstellen in einer derartigen Welt zu leben, oder wie irgendjemand es wollen könnte einen anderen zu versklaven, wenn die Freiheit einer derartige Schönheit und Ausdehnung Spirits hervorbrachte.

Heute auf unsere Welt zu blicken zeigt nur, dass wir vergessen haben wer wir sind. Dass wir in der Tat in dieser dunklen Welt der Versklavung leben, einer, die wir durch unser verzerrtes Denken erschaffen haben. Jedoch sind wir nicht dafür bestimmt in der Scham zu versumpfen, für das was, wir vergessen haben, oder wie wir derartiges Leiden erschaffen haben, aber wir können auch dies tun, so dass es uns in Demut auf unsere Knie bringt. Zu beginnen zu erkennen, dass wir nur bescheidene Diener sind füreinander, für Gott, für Alles, ist der Anfang und wie ein Wunder das Ende der Trennung. Dies ist das große Erwachen und wir bewegen uns auf Zuhause zu.

Copyright 2009 Heather Fraser — www.heatherfraser.com Ontario, Canada


Über Heather Fraser

Heather Fraser, geboren am 30.Dezember 1962 in Toronto, zog im Alter von 9 Jahren nach Afrika um. Hier begann Heather die Verbindung zu allen lebenden Dingen zu verstehen und die Gnade und Weisheit sowohl der natürlichen wie der esoterischen Welt. Ihre heilende, unendliche Transformationsreise hat sie zum meistbegehrten aller Ziele geführt — heim — zur Seele. Dieser Ort tiefer Bewusstheit und Selbstannahme ihrer besonderen Gaben der Sensitivität, Empathie und Intuition hat ihr die Passion und Inspiration gegeben, die gebraucht wird um zu schreiben und zu lehren, was sie über das ehrende Anerkennen des Selbst gelernt hat, uns das Nähren der Seele — der wahren Aufgabe unserer Existenz. Heather spezialisiert sich in Beratung, Umschulung und profunder Validierung derjenigen, die hochgradig sensitiv, intuitiv und Empathen sind, und hilft ihnen diese Eigenschaften als die Geschenke zu akzeptieren, die sie sind und sie stolz und ohne Scham auszudrücken.

Sie ist sowohl eine begabte, produktive, erfolgreich veröffentlichte Autorin, Poetin, und Sprecherin mit einer Leserschaft, die den Globus umspannt, als auch Reconnective Healing Practitioner, Level III Touch For Health Practitioner, und eine ehemalige Holistic Nutritional Consultant, RNCP. Heather ist die stolze Mutter einer Tochter, die sie Sage, die Weise, nennt, die ebenfalls eine hochgradig intuitive und sensitive Empathin ist. Sie leben zusammen in Ontario KANADA, mit ihrer faulen Katze und der lustigen Turteltaube. Für weitere Informationen, oder um Heather zu kontaktieren, besucht bitte ihre Website unter www.heatherfraser.com

Spirit of Maat Artikel von Heather Fraser auf Deutsch:

September 2009: Unseren Weg in eine neue Welt fühlen

September 2009: Es gibt keine Antwort

Oktober 2009: Göttlich ausbalancierte Energien

Oktober 2009: Die Welt braucht eines Mannes Herz

November 2009: Die Große Säuberung

November 2009: Den Tanz tanzen

Dezember 2009: Selbstliebe — das Glück der Vereinigung

Dezember 2009: Was uns Not lehrt

Dezember 2009: Was ist wirklich, was ist es nicht?

Januar 2010: Ich gehe. Ich atme. Ich fühle. Ich schreibe.

Januar 2010: Einfach nur zu leben ist heilig

Januar 2010: Wollt ihr ein Geheimnis wissen?