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Von Stephen Thomson
In der Juli Ausgabe des Spirit of Ma'at Magazins war meine Kolumne der Vergebung gewidmet. Dies ist ein spirituelles Thema, dass in all unseren Leben ein wenig Verarbeitung zum Lösen und Heilen bedarf. Der aktive Prozess der Vergebung ist etwas dass wir brauchen um fortzufahren zu wachsen und uns auf dem spirituellen Pfad weiter zu bewegen. Zu guter Letzt ist Gestern vergangen und Morgen ist noch nicht gekommen. Wir können nur im Heute leben. Doch die meisten von uns fahren fort den emotionalen Schmerz und die Aufruhr zu erfahren, die von unseren Handlungen und Aktionen in der Vergangenheit verursacht wurden. Was auch immer wir getan oder nicht getan haben, die emotionale Energie die wir in Richtung auf andere und uns selbst halten, welche ein Bedürfnis nach Vergebung repräsentiert, ist eine energetische Kraft, die damit fortfährt jeden Augenblick unseres Lebens zu beeinflussen und einzufärben. Vielleicht der wichtigste Effekt in den Worten unseres spirituellen Pfades &mdash wen und was wir zu vergeben haben.
Am Ende jedes der Artikel, die ich über die letzten Jahre geschrieben habe, lade ich die Leser dazu ein mir ein Email mit ihren Gedanken, Kommentaren und Fragen zu dem Thema des Monats zu senden. Es kam als eine kleine Überraschung, dass der Artikel über Vergebung eine große Antwort von mehreren Lesern brachte. Ich habe mein Schreiben immer als einen Live-Dialog zwischen dem Gott meines Herzens und mir gesehen. Zur selben Zeit habe ich auch einen tiefen Drang dabei gespürt, Andere auf ihrer Suche zu unterstützen, welcher Form oder Substanz sie auch war. Wir haben so viel voneinander zu lernen, wenn wir bereit sind inne zu halten und zuzuhören. Dies bedeutet unsere Egobedürfnisse im Recht zu sein beiseite zu legen, oder mehr zu wissen, oder in irgendeiner Weise überlegen zu handeln oder zu fühlen. Zu manchen Zeiten erinnert uns was wir von Anderen hören daran, was wir wissen und glauben. In anderen Fällen ist eine neue Perspektive zu einem spirituellen Thema zu gewinnen, mit dem wir ringen, und das wir zu verstehen versuchen.
Ein Email das ich zu dem Vergebungsartikel erhielt, erzeugt eine tiefe emotionale Reaktion in mir. Ich begann einen Emailaustausch mit dem Schreiber. Dann bat ich um die Erlaubnis einen Teil unseres Austauschs in der Kolumne dieses Monats zu verwenden. Mit Zustimmung des Autors füge ich hier Auszüge aus unseren Emails ein. Es gibt mehrere Gründe warum die Antworten dieser Schreibers für mich kraftvoll waren. Am Allermeisten war ich von ihrer Bereitschaft tief bewegt, ihre Gedanken in einer offenen und ehrlichen Weise zu teilen. Ich weiß, dass jeder, der den folgenden Austausch liest, die universelle Natur sehen wird, die in unserem Dialog enthalten ist und dass ihm/ihr die Information zugute kommt
Vor dem Lesen des Dialogs den Artikel, so wie er in der Juli Ausgabe erschienen ist, nochmal zu lesen mag hilfreich sein. Ich habe die Fragen so wie sie im Juli erschienen eingefügt, gefolgt von den Antworten des Schreibers.
Das erste Email beginnt so:
"Ich habe gerade erneut deinen ausgezeichneten Artikel über Vergebung gelesen. Am Ende des Artikels hast du mehrere Fragen gestellt:
Frage im Artikel: An wie viele Themen könnt ihr denken, die in eurem Leben Vergebung brauchen?
Antwort des Lesers: Ja, es gibt viele Themen, die Vergebung brauchen und sie haben eine ganze Menge Macht in meinem Leben. Ich habe an ihnen schon viele der vergangenen Jahre gearbeitet, und dein Artikel gab mir die so benötigte Richtung. Jetzt, da ich die Macht der Vergebung erkenne, erkenne ich wie mich Nicht-Vergeben in meinem spirituellen Wachstum aufgehalten hat. Es gab Menschen, bei denen ich nicht bemerkte, dass sie Vergebung brauchten und ihnen hätte schon vor Jahren vergeben werden sollen.
Frage im Artikel: Kann ich präzise die Rolle erkennen, die Vergebung dabei gespielt hat, mich in meinem Wachstum zurückzuhalten?
Antwort des Lesers: Nicht wirklich. Sie scheint überall zu sein. Ich muss mir selbst vergeben meinen Eltern, alten Freunden, Kollegen, es scheint als ob niemand ausgenommen ist. Die beste Methode ist für mich bisher, mich für eine gewisse Zeit darauf zu konzentrieren, warum sie die Dinge tun, die sie tun, dann geht mein Ärger weg und Vergebung kommt an.Je näher die Person mir ist oder war, desto mehr Zeit wird gebraucht. Scheint soweit zu funktionieren.
Frage im Artikel: Wenn ihr darüber nachdenkt, wer ihr seid, welche Rolle spielt Vergeben in eurem Prozess des Weiterkommens als ein spirituelles Sein/Wesen?
Antwort des Lesers: Vergebung scheint die primäre (Rolle oder der Faktor) in meinem Fortschreiten als ein spirituellen Wesen zu sein. Ohne Vergebung gibt es kein spirituelles Wachstum.
Frage im Artikel: Könnt ihr visualisieren, wie euer Leben aussehen würde, oder wie ihr euch fühlen würdet, wenn ihr in Vergebung eintreten würdet?
Antwort des Lesers: Diese Frage ist der Grund für diese Kommunikation. Nein, ich weiß nicht, wie das Leben sein würde oder sich anfühlen würde, wenn ich in der Lage wäre, erfolgreich jedem zu vergeben. Oder zumindest den meisten Menschen. Mit so gut wie Jedem habe ich einige sehr tiefe Wunden, die auf die Heilungsversuche nicht so leicht reagieren. Sie beginnen sich nach so einiger konzentrierter Arbeit aufzuhellen. Jedoch ist mit derzeit nicht bekannt, wie das Endresultat aussehen würde oder sich anfühlen.
Sendest du mir bitte einen Hinweis?
Die meisten Facetten meines Lebens sind gerade jetzt in Trümmern und ich beginne damit mein ganzes Leben neu aufzubauen. Fühlt sich an, als ob ich ein Feedback zu bekommen versuche, ob dies korrekt gemacht wird. Scheint, dass dies ein Pfad ist, der so ziemlich allein gegangen werden muss.
Ich möchte hier nicht noch einmal hindurch gehen.
Danke,"
Hier ist meine Antwort auf das erste Email.
Ich muss sagen in deiner Antwort auf die Fragen kann ich die tiefe innere Arbeit spüren, die du auf deinem spirituellen Pfad machst. Gratulation. Ich weiß aus meiner eigenen Lebenserfahrung wir hart die innere Arbeit ist. Als ein spiritueller Mann betrachte ich alles in meinem Leben — Ereignisse, Arbeit, Beziehungen und so weiter — als meinen Pfad zu einem tieferen Verständnis des Göttlichen. Ich arbeite auf meinem Pfad von einem intellektuellen Punkt des Wünschens "von einer persönlichen Beziehung zum Göttlichen" aus. Ich bin zu sehr ein Mann — fehlerbehaftet in so vielen Weisen — um so arrogant zu sein zu sagen, dass ich das Göttliche aus der Nähe kenne und und auf eine wahrlich persönliche Weise. Ich erzähle dir all dies, weil diese Verbindung die Aufgabe meines Lebens ist. Mit anderen Worten, es gibt nichts wichtigeres als diese Erfahrung zu erreichen. Alles andere ist sekundär oder bestenfalls eine Illusion."
Wenn ich über den Inhalt meines alltäglichen Lebens nachdenke, und der Tage die vor heute gekommen sind, dann gab es , ziemlich so wie bei dir, hat es in meinem Leben schon eine zu zahlende Hölle gegeben. Ich suche nach den Dingen, die fortfahren mich in in meiner persönlich erschaffenen Hölle zu halten und arbeite daran zu wachsen und mich über diese Begrenzungen hinaus zu bewegen. Eine dieser Höllen ist der emotionale Siedepunkt, den wir alle haben, der von Ereignissen herrührt, welche wir loslassen müssen und von Menschen, denen wir zu vergeben haben. Ich erinnere mich immer wieder daran, dass es nicht gibt, dass ich wegen gestern tun kann. Morgen ist noch nicht da. Dies belässt mich im Heute. Ich habe lang und hart daran gearbeitet um Selbst-Gespräche über jeden gegebenen Tag zu entwickeln. Dies geht etwas so: Möchte ich meinen Tag damit verbringen mich über meine Eltern, Brüder, Schwestern oder vergangene Ereignisse aufzuregen? Möchte ich diesen Tag damit verbringen, verärgert und mich selbst kritisierend zu sein? Am Ende basieren die Antworten auf all diese Fragen auf einer Sache. Was möchte ich für mich als spirituelle Person? Was ist es worauf ich aus bin? Vergebung ist wichtig, weil der Akt des Vergebens eine Art von Aktion ist, die wir ergreifen können um damit aufzuhören, dass unsere Leben von der Vergangenheit überrollt werden — und sie alle aufzuhalten unser Bewusstsein zu absorbieren und unser unterbewussten Aktionen des gegenwärtigen Tages zu beeinflussen.
Nichtsdestotrotz, wohinter sind wir wirklich her? Für mich gibt es nur ein Ziel — meine Beziehung zum göttlichen zu vertiefen. Jeder und alles andere sind sekundär.
...du bist so klar. Ich möchte dich dazu ermutigen, den nächsten Schritt zu machen. Ermittle, was für den Rest deines Lebens deine Top-Priorität ist. Werde fokussiert. Bleibe fokussiert. Bleibe insbesondere in den Momenten fokussiert, wenn du dich dabei erwischt Verdruss und Bedauern über die Vergangenheit erlegen zu sein.
Ein letzter Gedanke: Wenn es zu den Eltern kommt, oder irgendjemand anderem in diesem Bereich, dann gehen sehr wenige Menschen in unserem Leben aus ihrem Weg aus dazu hin, uns zu verletzten. Sie sind Menschen genau wie wir, und machen es so gut sie können. Wo unser Ärger und Enttäuschung aufsteigt ist dort, wenn sie unsere Bedürfnisse nicht erfüllen.Ich erinnere mich daran, dass dies der Ort in meinem Leben ist, an dem die einzige Beziehung die alles was ich brauche abdecken kann, die zum Göttlichen ist.Ich hoffe, dass dies hilfreich ist.
Ein paar Tage später sandte ich ein weiteres Email und fragte den Schreiber, ob meine Antworten hilfreich waren. Hier ist seine Antwort.
Ja, dein Email war hilfreich und als Antwort schrieb ich dieses lange gedankenvolle Email, kam zum Ende und erkannte, dass ich auf Gott und meine Beziehung zu Gott auf völlig falsche Weise gesehen habe.
Der Schluss des Emails ist: Ich bin mir bewusst, dass meine Beziehung mit dem Göttlichen die wichtigste 'Sache' in meinem Leben ist. Wenn ich über meine Emails sehe, vielleicht habe ich damit falsch gelegen und war arrogant zu denken, dass ich eine gute Beziehung zum Göttlichen (Gott) habe, und der Trümmerhaufen meines Leben ist seine Weise, mir dies mitzuteilen. Meine wichtigste Frage ist: 'Weißt du wie ich das reparieren kann?'
Du hast da einige ausgezeichnete Punkte. Was wäre, wenn all diese 'negativen' oder ungewollten Ereignisse und Aktionen in meinem Leben in der Tat meine Göttliche Aufgabe sind? Nietzsche schrieb: "Was uns nicht umbringt, macht uns stärker". Ich bin nun ein spiritueller Schwergewichtheber!
... Ich über Gott und Vergebung intellektuell und philosophisch sinnieren, jedoch muss ich am Ende aufhören zu reden und tatsächlich ETWAS TUN.
... Zeremonien oder Meditationen, die ich anwendete. Sie sind sehr hilfreich gewesen und ich fühle ich erfolgreich darin, dass sie mir helfen zu vergeben.
"Ich meditiere mindestens einmal am Tag, mein Ziel ist zweimal täglich, jeweils eine 30 minütige 'Session'. Wenn ich jetzt 24 Stunden ohne zu Meditieren habe, dann fühle ich mich in der Tat physisch unwohl. Dies ist mir zuvor nicht so gegangen."
Hier ist meine Antwort auf dieses abschließende Email dieser Reihe.
Ich kann aus deinem Schreiben sehen, dass du eine Menge wirklich guter und tiefer spiritueller Arbeit machst. Gratulation. Ich denke dass du sehr mutig und stark bist um diesen Grad der Arbeit zu tun.
Ich stimme mit dir darin überein, dass wir die intellektuelle Information haben können, die Herausforderung bleibt jedoch für jeden von uns ein wenig zu Handeln. Ich versuche mich jeden Tag selbst zu fragen, was ich getan habe um zu beweisen was ich durch eine Erfahrungen aus eigener Hand weiß.
Es gibt keine Grenzlinie zwischen unserem spirituellen Leben und der materiellen Welt. Sie sind beide Eins. Es gibt nur einen Pfad, und alle unsere Lebensereignisse führen uns in eine Richtung. Die Entscheidung, der jeder von uns jeden Tag ins Gesicht sieht dreht sich darum, wie wir unseren Tag verbringen wollen. Können wir einen Weg finden, die Vergangenheit gehen zu lassen und die spirituelle Freiheit gewinnen, die mit der Vergebung kommt. Der Akt des Vergebens befreit uns dazu unsere Gedanken und Handlungen in Richtung auf die Vertiefung unserer Verbindung mit dem Göttlichen zu fokussieren.
Hier sind ein paar Fragen zum darüber während der nächsten paar Wochen Meditieren, Beten oder Tagebuch schreiben:
Wenn ich über meine spirituelle Reise nachdenke, ist Vergebung ein wichtiges Thema?
Wen ich wählte in Vergebung zu Menschen und Ereignissen einzutreten, wie würde dies mein Leben verändern?
Wie würde ich mich auf emotionalem Level fühlen, wenn ich nicht den größten Teil meines Tages damit verbringen würde, in der Vergangenheit zu leben?
Wie wichtig ist es im Frieden in mir selbst zu sein?
Eure Fragen sind immer willkommen. Um mich zu kontaktieren, besucht meine Website www.Stephenthomson.net oder schreibt mir per email unter steve@stephenthomson.net.
Steves Buch The Secret Key (Der geheime Schlüssel) ist über den Spirit of Ma'at Bookshop verfügbar.
Diejenigen von euch, die eine Ausgabe von "Essays über spirituelle Selbstmeisterschaft" suchen werden sie auf www.amazon.com finden, und unter: www.stephenthomson.net.
Über Stephen Thomson
Stephen Thomson
Steve Thomson ist Autor, Lehrer und Medium, bekannt überall in den Vereinigten Staaten. Er leitet Workshops zu metaphysischen Übungen, einschließlich Meditation, Erweiterung der psychischen Sinne, spirituelle Magie, dem Tarot, und der Kabbala. Er leitet außerdem Reisen zu heiligen Stätten rund um die Welt. Seit über 20 Jahren ist Steve Mitglied des Rosenkreuzer Ordens AMORC und war für mehr als 10 Jahre ein Student von Paramahansa Yogananda's, Self-Realization Fellowship Sein Buch mit dem Titel The Secret Key (Der geheime Schüssel) ist auch über unsere Webseite erhältlich. Steves anderes Buch Essays on Attaining Spiritual Self-Mastery — A Book for Meditation, Prayer and Journaling, und ein neues Buch, gemeinsam geschrieben mit Michael Guarino, Evolving Consciousness — A Dialog Between Two Initiates, sind über Amazon.com erhältlich. Er arbeitet derzeit an einem neuen Buch mit dem Titel Discovering Your Spiritual Truth — A Primer for the Path — Things to Think About, Meditate On and Journal.
Persönlich kann an Steven erreicht werden unter Steve@stephenthomson.net
oder besucht seine Website: www.stephenthomson.net
Spirit of Maat Artikel von Stephen Thomson auf Deutsch:
Oktober 2010:
Ein weitergehender Dialog über Vergebung
September 2010:
Spirituelle Magie
August 2010:
Unsere zwei Welten: Die sichtbaren und die unsichtbaren Reiche
Juli 2010:
Vergebung
Juni 2010:
Die Überprüfung unserer Überzeugungen
Mai 2010:
Die spirituellen Meister treffen
März 2010:
Was wir von Atlantis und Lemuria lernen können — Haiti; die Atlantis Verbindung
Februar 2010:
2010 — Eine Zeit für eine neue Ordnung
Januar 2010:
Der Beginn eines neuen Jahres
Dezember 2009:
Die Magie der Wintersonnwende
November 2009:
Spirituelle Klausur - ein weiterer Schritt auf dem Pfad zu 2012
Oktober 2009:
Die Suche nach Initiation
September 2009:
Das Geschenk heiliger Stätten
August 2009:
Zeit zu handeln — Mehr über 2012
Juli 2009:
Verträge &mdash Die Samen der Seele
April 2009:
Was denkst du?
März 2009:
Meister eures Lebens sein - Fortsetzung
Februar 2009:
Seid der spirituelle Meister eures Lebens
Januar 2009:
Transformation und diese Zeiten der Veränderung
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