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Von Cal Garrison
Ich mag die Dinge fehlinterpretieren, oder vielleicht auf sie überreagieren, jedoch fühlt es sich für mich an, als ob alles auf dem Planeten in einem Zustand eingefrorener Bewegung hängen geblieben ist, entweder das, oder ich stehe still und das Leben wirbelt so derart schnell um mich herum, dass es unmöglich ist irgendetwas klar zu sehen. Ich kann nicht sagen, ob ich die Bodenhaftung verliere, oder mich ins Unendliche einstimme, ich beginne jedoch zu denken, dass dies ein und dasselbe ist.
Die Unfähigkeit herauszufinden was vorgeht hat mich gezwungen, mich an eine andere Art des Seins anzupassen. Sobald offensichtlich wurde dass es entweder hieß, verrückt zu werden, oder die Tatsache zu akzeptieren, dass das Leben in einer ganz anderen Frequenz schwingt, und nach ein paar Versuchen den Kanal zu wechseln habe ich entdeckt, dass es an diesem Punkt viel viel leichter ist zu fühlen und zu beobachten, als zu denken. Wenn der Geist sich schneller dreht als der Emotionalkörper, dann macht es für mich Sinn, dass wenn ich darauf eingestimmt bleiben wollte; alles was ich zu tun hatte war, dass ich alles verlangsamen musste und darauf vertrauen das es wirklich sicher ist, dass mich mein Herz von A nach B bringt.
Weil ich in meinem Kopf lebe und weil mein Überleben so sehr von der Fähigkeit abzuhängen scheint, zu Schreiben und Gedanken auf lineare Weise zu arrangieren, hatte ich mir selbst gegenüber alle Arten von Tricks auszuspielen, um mich selbst dazu zu bringen zu glauben, dass ich besser aus meinem Herzen arbeiten kann, als aus dem Verstand. In den letzten paar Monaten ist das hinein schmeicheln von Ideen in Worte und Sätze eine derart unmögliche Arbeit gewesen; es hat einfach keine andere Wahl gegeben als den Verstand zu vergessen und zu sehen, was das Herz zu sagen hat. Unsicher über das Ergebnis und mich fragend, ob ich fähig sein würde von diesem Ort aus zu sprechen, erhielt ich an dem Tag bevor ich mich hinsetzte, um diesen Artikel zu schreiben, ein Zeichen das zu mir in Form eines Stücks Information kam, die mich einfach umwarf.
Mir wurde erzählt, dass Thoth, die große ägyptische Gottheit, allgemein bekannt als Der Schreiber, der der Totem Gott für jeden ist, der für seinen Lebensunterhalt schreibt, ebenso als "Das Herz" bekannt ist. Kurz darauf fand ich heraus, dass sich auf Thoth oft als die Zunge oder den Sprecher des Herzens bezogen wird. Wenn ihr Drunvalos Arbeit verfolgt habt, wird das für euch keine Überraschung sein; wenn nicht, ist es genug zu sagen, dass die Altvorderen wussten, dass das Herz der Sitz der aufklärenden Intelligenz für den Verstand ist, und in ihrer Welt war es Thoth, der die Fähigkeit zu Denken, Schreiben und aus dem Herzen zu Sprechen verkörpert.
Nun, da es OK ist, aus dem Verstand heraus zu gehen, lasst mich euch vorstellen, was in meinem Herzen ist.
Ich fühle mich, als ob ich mein ganzes Leben lang in einem Workshop gewesen bin. Vor ein paar Wochen traf mich dieser Gedanke wie eine Tonne von Ziegelsteinen. Ich sah mich selbst im Alter von zweiundsechzig, grauhaarig, nur noch eine Sekunde entfernt von Keith Richard in der Faltenabteilung, ein weiteres einwöchiges Seminar durchsitzen.
Über die Jahre bin ich bei diesen Dingen sowohl Student als auch Lehrer gewesen, in den letzten fünf davon habe ich Drunvalo bei seinen Workshops geholfen. An dem Tag als ich mich selbst sah, reichte ich einer Teilnehmerin eines Fortgeschrittenen Earth-Sky-Heart Workshop das Mikrofon und jedes Seminar, jede Zeremonie, und jeder heilige Kreis, dessen Teil ich jemals gewesen war, blitze mir über die innere Leinwand, während ich darauf wartete, dass die Frau aus Russland ihre Geschichte beendete. Inmitten dieser Erscheinung ergriff der Nazi in meinem Kopf die Gelegenheit zu mir mit dem Folgenden zu kommen: "Schau dich an. Es sind vierzig verdammte Jahre gewesen. Du hast ewig meditiert und es immer noch nicht herausgefunden. Was in Gottes Namen machst du hier?"
An jedem anderen Tag hätte ich dieser Routine niemals nachgegeben, aber an diesem Tag brachte mich die ganze Fragestellung des 'was habe ich hier gemacht' dazu mich zu fragen, was es zu meinem Job machte, ein Fixpunkt bei diesen Events zu sein. Warum, wenn ich doch dazu bestimmt war meinen Traum zu leben, führte ich logistische Pflichten bei einem Drunvalo Workshop aus, anstatt mit Sam Elliot in unserem geheimen Zufluchtsort in den hinteren Canyons von Sedona abzuhängen?
Es tut nichts zu Sache, wer wir zu sein meinen; immer wieder einmal steht ein guter Realitätscheck an. Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen auf uns zu schauen, ist es leicht zu vergessen, dass sich die Dinge ändern. Wir verändern uns. Jede Erfahrung verändert uns. Es ist wichtig unsere Gründe alles zu tun in regelmäßigen Zyklen durchzusehen, wozu wir jede Sache tun. Wenn wir es nicht machen, bleiben wir darin stecken das beizubehalten, womit wir zu leben gewählt haben, und der Spirit verbleibt in einem Haltemuster. Das auf Stand bleiben mit dem was wir wirklich wollen, und wer wir sein müssen um es zu erschaffen, erfordert, dass wir wieder und wieder auf uns selbst sehen.
Im Verlauf der nächsten fünf Tage, während ich mich durch jede Phase des Workshops bewegte, führte ich einen kleinen Workshop für mich selbst durch. Dieses innere 'Seminar' nahm mich den ganzen Weg zurück mit, dahin wie ich überhaupt an diesen Punkt gekommen war. Wie jeder andere Meilenstein in meinem Leben, geschah das nach Sedona kommen und mit Drunvalo zu arbeiten plötzlich, und es passierte in Ermangelung eines anderen Kandidaten, als ich nichts zu verlieren hatte und alle Freiheit in der Welt es zu verlieren.
Im Untersuchen meiner Beziehung zu dieser Wahl und der ganzen Frage, warum ich immer noch mit ihr lebte, erkannte ich, dass ich nach diesen fünf Jahren näher daran war, diesen wirklichen Traum zu leben, als in der Sam Elliot Version; Neben der Tatsache, dass mein Beziehungskarma mich unendlich auf die Probe gestellt hat, habe ich keinen Zweifel daran, dass wenn die Sam Elliot Fantasie je lebendig würde, ich eine harte Zeit damit hätte sein Traummädchen zu sein. Ich bin kein Filmstar und der arme Mann würde an Gleichgültigkeit und/oder Langeweile sterben, wenn er damit umgehen müsste, dass ich einfach ich selbst bin.
Glücklicherweise für mich hat mein Boss kein Problem damit — zumindest derzeit. Nachdem ich darauf gesehen hatte wo ich war, und die fünf Jahre zusammengesetzt hatte, sehe ich, dass die äußere und innere Welt mich mehr über mein Herz lehrt als ich je zu träumen wagte — und je länger ich hier bleibe, desto weiter öffne ich mich und desto glücklicher werde ich, also was soll's? Ich denke ich werde genau hier bleiben bis die Zeit kommt, dass dieselbe Kraft, die mich hierher gebracht hat, mich woanders hin mit nimmt — oder auch nicht, wer weiß? Ich könnte auch darin enden, dies für immer zu machen.
Ich habe gestern nichts getan Es war vollkommen erfüllend. Ich erkannte, dass nichts zu wollen da war, nichts zu tun, nirgendwo hin zu gehen, niemand zu treffen, und niemand um dort zu sein. "Nichts" erschreckt mich, weil wir da keine Wahl haben, außer unser selbst zu treffen.
Ich finde es interessant, dass die puritanische Ethik auf der Überzeugung gründet, dass "Müßiggang des Teufels Arbeitsraum ist". Als sie ihre Religion erfanden, meint ihr, dass sie verstanden was unermüdlich im Verfolgen harter Arbeit und fruchtbarer Anstrengung zu sein, uns antun würde?
Einfach um es einmal auszuprobieren, versucht für einen oder zwei Tage nichts zu tun. Wenn es euch gelingt über das mentale Geschnatter hinaus zu kommen, dass damit beginnt euch zu sagen dass ihr die Zeit nicht entbehren könnt und dann damit fortfährt zu versuchen euch zu überzeugen, dass ihr wertlos seid, wenn ihr es macht, werdet ihr euch am Nullpunkt eures eigenen Erfahrens wieder finden, an einem Ort wo das zellulare Gedächtnis zu Dingen erwacht, die euch daran erinnern dass ihr nichts anderes seid, als ein Nerv auf der Oberseite von Mutter Erdes Oberfläche, nur hier um eure Verbindung zum Unendlichen offen und klar zu halten.
Ich erhalte eine Menge Emails von Leuten, die mir Fragen zu einer Menge verschiedener Dinge stellen. Ich könnte mehr Zeit damit verbringen Emails zu beantworten, als mit dem Schreiben von Büchern, wenn ich nicht genug wüsste, um mich selbst aufzuhalten. Das Folgende ist eine Antwort, die ich einer jungen Frau geschrieben habe, die gerade mit dem Lesen meiner Hexenbücher fertig war und wollte, dass ich ein paar technische Fragen zu den Verfahren des Kreisziehens beantwortete.
"Liebe ------,
Es gibt für diese Dinge keine Regeln — du kannst das machen, was sich für dich richtig anfühlt. Gute Magie wirkt nicht aus dem Buch(stabe) heraus, sie kommt aus dem Herzen; jedoch musst du die Regeln kennen, bevor du aus dem Herzen wirken kannst, denn wie mit allem anderen auch, ist Disziplin der Preis der Freiheit.
Zu deiner Frage; was soll mit dem Salz geschehen, wenn die Sprucharbeit getan ist?
Das Salz ist eine Reinigungs-/Schutzsubstanz, deshalb ist das Entfernen von ihr überflüssig. Nebenbei gesagt, als diese Traditionen entwickelt wurden waren die Böden aus Schutz oder der Kreis wurde im Außen geformt und das Salz wurde eins mit der Erde wenn die Magie vorbei war. Die moderne Hexe arbeitet manchmal im Haus, also fegen wir das Salz zusammen und verstreuen es in die vier Winde, werfen es in einen Fluss, oder vergraben es im Boden, schütten es ins Feuer — oder saugen es mit dem Staubsauger auf.
Zu deiner Frage; kann ich dieselbe Kerze für das Ziehen des Kreises verwenden, die ich für den Spruch nutze?
Die Kerze, die du entzündest um den Kreis zu weihen, kann dieselbe sein, die du für den Spruch verwendest. So mache ich es. Es gibt hierfür keine Regel, zumindest nicht in meiner Welt — und ich bin mir sicher, dass die Runenhexen im Norden die Kerzen für praktische Zwecke nutzten. Die Heiligkeit der Magie beginnt sobald das Kreisziehen beginnt, also nimmt es nichts von der Magie weg, wenn du dieselbe Kerze für die Einsegnung verwendest als auch für den Spruch. Nachdem der Kreis gezogen ist, blase sie einfach aus und platziere sie auf dem Altar; wenn du dich besser damit fühlst eine andere Kerze zu verwenden ist das deine Entscheidung.
Der Grad an Formalität den eine Hexe anzunehmen wählt, ist ihre eigene Angelegenheit, sei jedoch vorsichtig mit zu vielen Regeln; die Magie ist eine weibliche Sache und die Konstrukte der rechten Gehirnhälfte, die sie dazu gemacht haben "du musst zunächst dies tun, bevor du jenes tun kannst" sind meiner Meinung nach Bullshit; dieses ganze Zeug wurde NACH der Inquisition eingeführt; es basiert auf katholischen Verfahren und es ist männlich. Wenn du dies eine Weile machst wirst du herausfinden, dass es nicht die Farbe der Kerze ist, die den Job erledigt. Magie ist natürlich. Deine Resultate werden aus der Tiefe deines Wunsches kommen es zu tun und aus deiner Fähigkeit dich mit dem zu Verbinden, was in deinem Herzen ist."
Ich hoffe, dies hilft.
XOXOXO
Cal Garrison
Nachdem ich diesen Brief abschickte, fing ich an darüber nachzudenken, dass wir, egal welcher spirituellen Disziplin wir folgen, sobald wir über den Anfang hinaus sind, gewissen Vorgehensweisen dem Buch entsprechend zu folgen haben - bevor wir lernen, dass es sicher ist uns selbst zu vertrauen; dass die linearen Konstrukte, Vorschriften, Regeln, Rituale und Rezepte, die wir nutzen um unser Bewusstsein weit genug auszudehnen, um alles zu erschaffen was immer wir wollen, dafür notwendig sind. Menschliche Wesen brauchen Landkarten. Ihr könnt jedoch nirgendwo nur mit einer Landkarte hin kommen — nur aus sich heraus bringen sie euch nirgendwo hin.
Ich habe Hunderte von Leuten beobachtet wie sie zu einem Zeitpunkt von überall auf dem Planeten gekommen sind, nur um bei Drunvalos Earth Sky Heart Seminaren dabei zu sein. Jeder von ihnen hat seine eigene Landkarte und sie sind bereits ziemlich gut auf ihrem spirituelle Weg unterwegs. Ich bin ziemlich sicher, dass der Grund, warum sie von so weit her kommen der ist, die Information aus erster Hand und direkt aus der Quelle zu erhalten, und darin besteht, dass die Reiche der subtilen Energien nebelhaft sind, per Definitionem, und dass sie absolut sicher sein wollen, dass sie in die richtige Richtung unterwegs sind.
Falls sie mit dem Rezept ins Herz einzutreten ringen; erst dann, wenn sie es eintauschen und ihrer eigenen Erfahrung mehr vertrauen, als den Anweisungen — oder dem Lehrer — finden sie heraus, dass die Perfektion ihrer Fähigkeit jedem Schritt zu folgen weniger das Problem ist, als ihre Verbindung mit dem Prozess. Das ist der Punkt, an dem ihre Herzen sich zu öffnen beginnen — und von dort aus sind die Wege nicht mehr kartografiert; wenn es weitere Instruktionen gibt, dann sind sie einzigartig für jedes Individuum und sie werden aus den Bildern geboren, die aus dem Inneren kommen.
Aus dem, was ich in mir und Anderen beobachtet habe und dem Wenigen, das ich aus meiner eigenen inneren Arbeit erfahren habe, bin ich sicher dass das Herz ewig fortbesteht. Es hat kein Ende — und kein Ende in dem, was ihr aus ihm erschaffen könnt, wenn ihr ihm bedingungslos vertraut und von Anderen umgeben seid, die es zu ihrem Heim gemacht haben.
Cal Garrison
Sedona, Arizona
18. September 2010
Über Cal Garrison
Cal Garrison ist praktizierende Astrologin mit 40 Jahren Berufserfahrung. Zurzeit wechselt sie zwischen dem Erstellen von Horoskopen, Bücher schreiben und als persönliche Assistentin von Drunvalo und Claudette Melchizedek zu arbeiten. Die Chefredakteurin des Online Magazins 'The Spirit of Ma'at' ist ebenso Verbandskolumnistin für Associated Press. Eine Autorin mit 5 veröffentlichten eigenen Büchern und einem weiteren auf dem Weg dazu. Frau Garrison ist für ihre enge Zusammenarbeit mit dem späten Slim Spurling bekannt. Aus der Liebe für ihren Mentor setzt sie seine Forschung mit ihrem Rutengehen fort, ihren Artikeln und als Sprecherin für Slims Tools bei jedem von Drunvalos Workshops. Als alleinstehende Mutter mit drei erwachsenen Töchtern lebt sie glücklich in den Red Rocks von Sedona. Sie kann erreicht werden unter cal.garrison@gmail.com.
Cals Buch "Die Astrologie von 2012 und darüber hinaus" ist im Januar 2010 ebenso auf Deutsch beim EchnAton Verlag erschienen: www.echnaton-verlag.de.
Spirit of Maat Artikel von Cal Garrison auf Deutsch:
Oktober 2010:
La-La Land
August 2010:
Pfeifen auf dem Friedhof
Juli 2010:
Die Frequenz der Astrologie und unsere sich verändernden Zeiten
Juli 2010:
Nach all den Jahren immer noch verrückt?
Juni 2010:
Benebelt und verwirrt
Februar 2010:
"Die Punkte verbinden" — ein Auszug aus Cal Garrisons neuem Buch "Der Weisers Feldführer zum Aufstieg"
Januar 2010:
'Die Aufstiegsbriefe' — Kapitel Zehn aus "Der Weisers Feldführer zum Aufstieg"
Oktober 2009:
Der verlorene Artikel
September 2009:
Sex und der Aufstieg
Juli 2009:
Kapitel III - Das 'Who's Who' des Aufstiegs
Juni 2009:
Eindrücke von der Versammlung der Ahnen
April 2009:
Die Astrologie der Versammlung der Ahnen
Februar 2009:
Kapitel 12 - Veränderliche Pole - ein Auszug aus 'Die Astrologie von 2012 und Danach'
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